Mittwoch, 9. August 2017

Ungeborene können beschädigte Organe der Mutter heilen

Kann ein ungeborenes Baby wirklich Stammzellen senden, um die Organe seiner Mutter zu reparieren?
 
Wissenschaftler glauben, dass es einen evolutionären Mechanismus gibt, bei dem das Baby das Herz der Mutter während und nach der Schwangerschaft schützt.

Diese populäre meme* deutet darauf hin, dass ein ungeborenes Baby seine eigenen Stammzellen an seine Mutter schicken kann, um beschädigte Organe zu reparieren. Memes* sind nicht immer für ihre wissenschaftliche Genauigkeit bekannt, also was ist die Wahrheit hinter dieser Behauptung?
Snopes.com, eine Website für urbane Legenden, Internet-Gerüchte, E-Mail-Weiterleitungen und andere Geschichten von unbekannter oder fragwürdiger Herkunft, machte sich daran, die Behauptung dieses Meme* zu untersuchen, dass während der Schwangerschaft, wenn die Mutter Organschäden erleidet, das Baby im Mutterleib Stammzellen sendet, um das beschädigte Organ zu reparieren. Trotz einiger eindringlicher Bemerkungen über die Verwendung des Begriffs „Baby“ und ob es weiß, dass es seiner Mutter hilft, kommt der Autor zu dem Schluss, dass „die Wissenschaft zu dieser Behauptung eigentlich ziemlich fest steht“.

Die Zelle eines Babys kann in der Mutter 27 Jahren verbleiben.

Der Transfer und die Einverleibung von fötalen Stammzellen in die Organe einer Mutter wird als fötomaternaler Mikrochimerismus bezeichnet, und die Wissenschaftler waren sich seit Jahrzehnten allgemein dessen bewusst. Eine Studie aus dem Jahr 1996 über die Verfahren der Nationalen Akademie der Wissenschaften, hat zum Beispiel, festgestellt, dass bei Menschen, genetisch getrennte Zellen aus einem männlichen Fötus im Körper der Mutter noch 27 Jahre nach der Geburt des Kindes vorhanden war.

Aber Organe heilen?

Eine Studie von 2015, die in der Zeitschrift Circulation Research veröffentlicht wurde, befasste sich mit der Frage der fötalen Stammzellen, die tatsächlich die mütterlichen Organe heilten. In dieser Studie haben die Forscher Mäuse mit einem fluoreszierenden Protein markiert, das den Forschern ermöglichte, den Weg der Stammzellen des Fötus von der Plazenta der Mutter in ihr Herz zu verfolgen, während sie der Mutter eine Herzverletzung provozierten. Sie fanden heraus, dass fötale Stammzellen direkt auf die beschädigten Herzzellen zielten und sich vollständig in das Herz der Mutter integrierten.
Es schien, dass fötale Zellen genaue Signale spürten, die es ihnen erlaubten, auf den bestimmten verletzten Bereich zu zielen. Die Autoren sagten, sie hätten potenziell „ein evolutionären Mechanismus aufgedeckt, durch den der Fötus beim Schutz des Mutterherzens während und nach der Schwangerschaft hilft“. Es gibt eine breite Forschung, die darauf hindeutet, dass ähnliche Phänomene beim Menschen auftreten können.

Also, eine erstaunliche Pro-Life-Tatsache, die Sie mit Vertrauen verbreiten können!


*) Als Internetphänomen (auch Internet-Hype oder virales Phänomen) wird ein Konzept in Form eines Links oder einer Bild-, Ton- oder Videodatei bezeichnet, das sich schnell über das Internet verbreitet. Die am weitesten verbreitete Unterform ist die eines über das Internet verbreiteten Memes.


Quelle: Society for the Protection of Unborn Children vom 9. Dezember 2016.
Übersetzung mit Hilfe von Google-Tramslator


Montag, 12. Juni 2017

Babys lernen Sprache durch Hören


Vor dem ersten Sprechen beherrschen Kinder schon hunderte Wörter

Babyleicht: Ein Kind erlernt zuerst den Wortklang,
später die Bedeutung (Foto: Rios)

Philadelphia (pte/31.10.2008/13:55) - Selbst erfolgreiche Fremdsprachenlerner werden nie erreichen, was Babys gelingt. Nur als Kleinkind besitzt der Mensch die einzigartige Fähigkeit, Sprachlaute mühelos zu unterscheiden, später verliert er sie wieder. Das beweisen Tests, die Psychologen an der University of Pennsylvania http://www.upenn.edu an Babys vornahmen. Erst sechs Monate alte Babys aus englischsprachigem Umfeld konnten zwischen ähnlichen Konsonanten der Sprache Hindi, die es im Englischen nicht gibt, unterscheiden. Diese Fähigkeit hatten sie jedoch mit einem Jahr bereits verloren. Gezeigt wurde auch, dass Kinder bereits gewisse Sprachaspekte entwickeln, bevor sie zu reden beginnen.

Zur Untersuchung der Sprachentwicklung bei Babys machten sich die Forscher den Umstand zunutze, dass Kinder gerne Bilder ansehen, wenn man gezeigte Objekte mit ihrem Namen benennt. Man präsentierte den kleinen Testpersonen zwei Bilder, etwa Apfel und Hund, dann nannten die Psychologen einen der beiden Begriffe und beobachteten, welche Augenbewegungen die Begriffe auslösten. In weiterer Folge veränderten die Forscher die Begriffe ein wenig, verschärften Konsonanten oder verlängerten Vokale. Die falsche Aussprache führte dazu, dass die Kinder weniger oft auf das richtige Objekt blickten. Bewiesen wurde somit, dass schon einjährige Aussprachefehler unterscheiden können.

"Das verändert frühere Auffassungen über kindliches Lernen", sagt Studienleiter David Swingley. Bekannt war bisher, dass sich Kinder im zunehmenden Alter auf Konsonanten und Vokale ihrer Sprache konzentrieren und dabei Laute ausschließen, die nicht zu ihrer Muttersprache gehören. Nun wurde auch ermittelt, wie Babys ganze Wörter handhaben. Sie schaffen es, Sprachlaute und Hörformen der gesamten Wörter wahrzunehmen. Das ermöglicht es Kindern später, ihren Wortschatz zu vergrößern und die Sprache grammatikalisch richtig zu erlernen. Spracherwerb hänge in hohem Maße mit der Fähigkeit zur frühen Wiedererkennung von Wörtern zusammen, so der Studienautor.


Die Sprachlerntaktik von Babys ist raffiniert: Sie lernen zuerst den Klang vieler Wörter und sammeln erst später Information über deren Bedeutung. Schon mit acht Monaten können sie somit Wörter nach ihrer Hörform wiedererkennen, erst zehn Monate später wissen sie auch um deren Bedeutung Bescheid und unterscheiden sie von ähnlichen Wörtern. Auch das Sprechhören entwickelt sich erst allmählich: Sieben Monate alte Kinder erkannten im Test dasselbe Wort noch nicht wieder, wenn es von Mann und Frau oder mit verschiedenen Betonungen ausgesprochen werden. Mit zehn Monaten schaffen sie es schließlich.


Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Johannes Pernsteiner
email: pernsteiner@pressetext.com Tel. +43-1-81140-316

Donnerstag, 27. April 2017

Lebensrecht der Ungeborenen muss Thema im Wahlkampf sein




Liebe Freundin, lieber Freund des Ungeborenen Lebens,

Jedes Jahr werden – rein nach der offiziellen Statistik – ca. 100.000 ungeborene Kinder getötet.

Somit ist Abtreibung die Todesursache Nummer 1 in Deutschland.

Angesichts dieser Tatsache ist es ein Skandal, dass viele Politiker die Augen vor diesem Massaker schließen.

Vor allem darf ein Politiker, der sich (theoretisch zumindest) das christliche Menschenbild zum Leitbild nimmt, nicht passiv bleiben.

Die C-Politiker müssen diesen systematischen Rechtsbruch endlich offensiv angehen – vor allem im nun beginnenden Wahlkampf für die Bundestagswahl.

Deshalb bitte ich Sie, heute noch an dieser Befragung der CDU zum Regierungsprogramm der CDU zur Bundestagswahl
Bitte folgen Sie diesem Link und teilen Sie der CDU mit, was Sie vor ihr erwarten:


Diese Befragung der Bürger endet am 28. April 2017!

Das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder gehört auf den ersten Platz im Wahlkampf für den Bundestag!

Unsere Textvorschläge für Ihre Mitteilung an die CDU (jeder darf natürlich frei sein Text redigieren):

1. Die Europäische Abtreibungslobby versucht immer stärker, die Institutionen der Europäischen Union für die Durchsetzung eines "Rechts auf Abtreibung" und ähnlicher Projekte zu missbrauchen. Die CDU-Politiker müssen sich dem entschieden widersetzen und die deutsche Rechtslage, nach der Abtreibung rechtswidrig ist, verteidigen. 

2. Immer "effizientere" Technologien führen dazu, "weniger perfekte" Kinder mit Behinderungen im Mutterleib zu erkennen und zu töten. Die Abtreibungen, die heute anhand der sog. "medizinischen Indikation" erfolgen, müssen verboten werden. Ich bitte der CDU, sich für ein solches Verbot einzusetzen.

3. Die sog. Spätabtreibungen, also die Abtreibungen bis kurz vor der natürlichen Geburt, sind besonders grausam und eine Schande für unser Land. Es ist absolut notwendig, dass diese verboten werden. Ich bitte der CDU, sich für ein solches Verbot einzusetzen.

4. Viele Frauen wissen gar nicht, was eine Abtreibung wirklich bedeutet. Bei der Schwangerschaftskonfliktberatung sollten Ultraschalluntersuchungen zum Standardprogramm gehören. Es gibt viele Zeugnisse von Müttern, die sich für das Kind und gegen eine Abtreibung entschieden haben, nachdem sie eine Ultraschall-Aufnahme des Ungeborenen gesehen haben. Die CDU soll sich dafür einsetzen, dass die Ultraschalluntersuchung bei den Beratungen zur Pflicht wird.

5. Die CDU muss endlich erkennen: Die Liberalisierung des § 218 StGB war ein Dammbruch, der Millionen von Menschenleben gefordert hat. Abtreibung ist Tötung unschuldiger Menschen und muss deshalb aufhören. Ich bitte die CDU, sich auf dieser Weise in der Öffentlichkeit zu positionieren.

Der Respekt für das Recht auf Leben in einer Gesellschaft entscheidet über die Zukunft unserer Zivilisation: Das allen Menschen zu vermitteln, muss unser Ziel sein.

Gemeinsam können wir das schaffen!

Es liegt an uns, dass die Stimme der Ungeborenen lautstark ist und von allen wahrgenommen wird.

Nutzen wir die CDU-Bürgerbefragung dazu.

Helfen Sie uns bitte auch, die Botschaft des Lebens an viele Menschen weiter zu geben.


Helfen Sie uns, eine Atmosphäre zu schaffen, in der die ungeborenen Kinder als Geschenk Gottes angenommen werden.


Donnerstag, 6. April 2017

Abtreibung und Müttersterblichkeit

Dänische Studie beweist höhere Müttersterblichkeit nach Abtreibung als nach einer Geburt


Eine neue Studie mit fast einer halben Million dänischer Frauen zeigt eine bedeutend höher Sterblichkeitsrate nach eine Abtreibung, verglichen mit der Sterblichkeitsrate nach einer Geburt. Die Ergebnisse werden gestützt durch vergleichbare Untersuchungen in Finnland und den USA. Sie widersprechen dem weitverbreiteten Glauben, dass Abtreibung sicherer sei als eine Geburt.

Indem man die dänische Fruchtbarkeits- und Abtreibungsstatistiken mit den Sterbefällen verlinkte, untersuchte man die Sterbefälle nach der ersten Schwangerschaft aller Frauen im fruchtbaren Alter, über die Zeitspanne von 30 Jahre. Man notierte die Sterbefälle während der ersten 180 Tage, das erste Jahr und jedes der zehn darauffolgenden Jahre nach der ersten Schwangerschaft einer Frau. Erheblich höhere Sterbezahlen nach jeder Zeitspanne wurden bei Frauen festgestellt, die eine Abtreibung hatten.

Im Allgemeinen bewies die Studie dass Frauen, die eine Abtreibung im ersten Trimester hatten, 80% mehr Risiko liefen während des ersten darauffolgenden Jahres zu sterben, und 80 % mehr Risiko zu sterben während der ganzen Testperiode.

Dies ist die erste Studie, die den Link zwischen Müttersterblichkeit und Sterben nach Abtreibung legt, basierend auf den dänischen Gesundheitszahlen. Die Studie wurde in der Zeitschrift „Medical Science Monitor“ veröffentlicht. 
Vergleichbare Studien der Bevölkerung in Finnland und an Frauen mit einem niedrigen Einkommen aus Kalifornien zeigen ebenso eine höhere, mit Abtreibung verbundene Sterblichkeit.

Die Ergebnisse aus drei verschiedenen Studien widersprechen der Annahme, dass Abtreibung sicherer ist als Gebären. Diese Sicht basierte traditionell nur auf den Sterbeurkunden oder freiwilligen Auskünften der Behörden.

So schlussfolgerte eine aktuelle Studie — veröffentlicht in der Februar-Ausgabe 2012 von „Obstetrics & Gynecology“ , — dass die Sterbezahlen bei Geburten 14-mal höher seien als bei Abtreibung.

Nach Meinung von Dr. David Reardon, Autor der neuen dänischen Studie, war die im Februar veröffentlichte Studie ein „Äpfel mit Birnen vergleichen“: ein Vergleich von zwei unvollständigen und unvergleichbaren Ereignissen.

Quelle: http://wwlV.news-medical.net/llelVs/20120906/Study-revea{s-higher-maternal-death-rates-/ollowillg-abortion-in-Denmark.aspx

In Pro Vita - Leben und Familie Nr.234 – März-April 2017
von Pro Vita - Leben und Familie vzw
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Mittwoch, 5. April 2017

Mutter eines Babys mit Zwergwuchs:

„Ich würde nichts ändern“

Voll froher Erwartung schauten Ashley Shirley und ihr Mann Ronnie aus auf die Geburt ihres vierten Kindes. Als Eltern von Dreien waren sie sehr froh, dass ein neues Familienmitglied kommen würde. Aber die Freude veränderte schnell in Angst als sie eine beunruhigende Nachricht vom Gynäkologen erhielten. Auf der 20-Wochen-Ultraschall-Aufnahme war zu sehen, dass etwas nicht mit dem Kind stimmte.

Eine nächste Ultraschall-Untersuchung in der 24. Woche bestätigte die Vermutung. Man stellte bei Baby Jocelyn fest dass es an Skeletdysplasie litt, im Volksmund „Zwergenwuchs“ genannt. Dies würde ein kompliziertes Leben für das Kind bedeuten.

Shirley erklärt: „Als Baby Jocelyn diese Diagnose erhielt, wurde uns erzählt, dass es keine tödliche Form war, weil ihr Brustkörper normal war, und man nichts beunruhigendes feststellen konnte“. Weiter erzählt Shirley: „Der Knochen des Wadenbeines war krumm, und die Länge ihrer Arme und Beine war vier Wochen hinter dem Rest des Körpers zurück. Das corpus callosum (Mittelstück des Gehirns) fehlte vollständig, und sie hatte Hydrocephalus (zu viel Wasser im Gehirn). Als man dies alles festgestellt hatte, schlug man uns eine Abtreibung vor.

Shirley sagte, dass ihr das Herz brach. Für sie und ihren Mann war Abtreibung nämlich nie eine Option gewesen, die sie in Erwägung ziehen wollten. Das Paar vertraute auf Gott, aber als die Wochen vergingen, gab es immer mehr beunruhigende Feststellungen auf den Utraschallbildern.

„Ihr Brustkörper wuchs nicht mehr mit dem Rest des Körpers mit“, sagte Shirley. „Ihr Herz nahm mehr als die Hälfte des Brustkorbes ein, wodurch ihre Lungen kaum Platz hatten um zu wachsen und sich zu entwickeln. Es war zu dem Zeitpunkt, dass die Ärzte uns sagten, dass sie womöglich tot zur Welt kommen würde.“

Trotz aller unheilvollen Berichte blieb Shirley hoffnungsvoll: Jede Woche aufs Neue stellte sie den Ärzten die gleiche Frage: wie war es um die Lungen des Babys bestellt? Jede Woche erhielt sie die gleiche Antwort der Ärzte: sie wussten es nicht, aber es sah nicht gut aus. „Oft saß ich nur da und starrte vor mich hin“, sagt Shirley. „Ich wollte beten, aber ich bekam kein Gebet über meine Lippen. Ich konnte sogar meine Bibel nicht mehr öffnen. Ich war emotionell und mental erschöpft.“ Der Gedanke, dass ihr Kind tot zur Welt kommen würde, ließ das Paar den Rest der Schwangerschaft nicht mehr los. Dann mieteten sie eine Fotografin um — so dachten sie — wenigstens einige Fotos von Baby Jocelyn zu machen. Aber an ihrem Geburtstag am 7. Juli überraschte Jocelyn alle.


Der Neonatologe sagte: „Ich erwartete, ein krankes und anormales Kind zur Welt zu bringen, aber sie schien völlig normal.“ Es war wissenschaftlich unmöglich zu erklären.

Shirley sagt: „Als ich sie hinter dem Vorhang schreien hörte, musste ich vor Freude weinen. Ich war geschockt durch Gottes Güte. Auch die Photographin war außer sich: „Ich habe vor Freude geweint“, sagt Jennifer Wilkerson von Wilkerson Photography.

Nach einem kurzen Aufenthalt auf der Neugeborenen-Station durfte Jocelyn nach Hause. Obwohl ihre Geschichte in der Tat wundervoll ist, hat sie doch mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Ihre Eltern haben erst vor kurzem entdeckt, dass sie blind ist. Auch braucht sie eine Sonde, um ernährt zu werden. Aber sie macht große Fortschritte in ihrer Entwicklung. Shirley sagt, dass sie oft das Gefühl hat, dass sie an 1000 Stellen zugleich sein muss: „Die Gnade Gottes macht es möglich, dass ich alle Aufgaben erfüllen kann, in diesem verrückten, aber schönen Leben. Ich möchte nichts ändern.“

Nie hat das Ehepaar den älteren Kindern der Familie erzählt, was die Ärzte über Jocelyn gesagt haben.

Nun sind sie sehr froh, dass sie es nicht getan haben. Es hätte nur für noch mehr Stress in der Familie gesorgt. Die größeren Kinder der Familie lieben Jocelyn sehr. Sie gehen lieb und freundlich mit ihr um, und sogar der nur ein Jahr ältere Jackson kann nicht genug von seiner kleinen Schwester bekommen. Shirley zufolge hat die Familie alles dem großen Vertrauen zu verdanken, das sie in Gott gesetzt haben.

In Pro Vita - Leben und Familie Nr.234 – März-April 2017
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Freitag, 31. März 2017

Nur noch 9 Tage

Diese erstmalige Gebetsaktion in Frankfurt endet am 9. April. Jeder kann mitmachen, mitbeten für die Rettung ungeborener Kinder.








Sonntag, 26. März 2017

Zusammenhang zwischen Abtreibung und Brustkrebs

Weitere Lüge der Abtreibungslobby fällt:
Zusammenhang zwischen Abtreibung und Brustkrebs deutlich

Klarer Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Abtreibung: Breast Cancer Surgeon Angela Lanfranchi: The Abortion-Breast Cancer Link is Real *)

Dr. Angela Lanfranchi ist Brustkrebs Chirurgin in New Jersey und Forscherin.
Seit Jahrzehnten studiert sie den Zusammenhang zwischen Abtreibung und Burstkrebs.

Kommentar von Mathias von Gersdorff: 

Die Einführung und vor allem die Aufrechterhaltung der Abtreibung sind auf einem ungeheuerlichen Konstrukt von Lügen aufgebaut.

So wurden in den 1970er Jahren die Zahlen der illegalen Abtreibungen maßlos übertrieben. Man sprach ungeniert von ca. einer Million Fällen in Deutschland.

Hartnäckig wurde auch behauptet, in den ersten Wochen nach der Zeugung könne man noch nicht von einem Menschen sprechen. Im Mutterleib sei lediglich ein „Zellklumpen“ vorhanden.

Allen Erkenntnissen zum Trotz bestreiten die Abtreibungsaktivisten - darunter viele Ärzte - Abtreibungen würden negative psychische Folgen hinterlassen. Das „Post-Abortion-Syndrom“ wird als ein Märchen abgestempelt.

Nun kommt eine neue Lüge ans Licht: Abtreibungen begünstigen erheblich Brustkrebs.

Der Zusammenhang sei nicht zu leugnen, so die US-amerikanische Chirurgin Angela Lanfranchi laut einem Artikel in LifeNews *).

Man fragt sich: Sind die Menschen, vor allem die Eliten, die sich mit der gegenwärtigen Abtreibungspraxis abgefunden haben, tatsächlich so beschränkt, diese Lügenarchitektur nicht zu durchzuschauen?

Oder wollen sie das Offensichtliche nicht sehen?

Die zweite Option wäre fast schlimmer als die erste, denn wir hätten es mit einer eindeutigen Komplizenschaft der Eliten mit der massenhaften Tötung unschuldiger Menschen zu tun.

*) Originalartikel auf Englisch HIER

Samstag, 25. März 2017

Ein Gleichnis zu Nachwuchs und Abtreibungen

 
Weihbischof Andreas Laun


„In einem fernen Land lebten die Menschen glücklich und zufrieden. Es gab alles, was die Menschen zum Leben brauchten, vor allem auch Wasser; die meisten Häuser hatten eine eigene Quelle. Allerdings, viele Quellen-Besitzer schätzten ihr Wasser nicht und wollten ihre Brunnen eigentlich zuschütten, um kostbares Bauland zu gewinnen. Aber der König, der ein kluger und vorausschauender Mann war, erließ, trotz allen Drängens von Seiten der Leute, Gesetze zum Schutz der Quellen: „Kein Leben ohne Wasser, keine Zukunft ohne Wasser“, pflegte er zu sagen! 

Eines Tages starb der König, ein Neuer kam an die Macht und er - er kannte seinen Vorgänger nicht wirklich und lachte über dessen ‚konservative‘ Einstellung! Er erlaubte das Zuschütten und sogar Zubetonieren der Quellen: Er wolle niemanden bevormunden, jeder solle selbst entscheiden, was er mit seiner Quelle machen wolle, sagte er! Und so kam es, dass mehr und mehr Quellen stillgelegt oder ins Meer abgeleitet wurden. Als das Wasser im Land spürbar knapp zu werden begann und die Felder austrockneten, lachten der König und seine Minister. Sie ließen Wasser einführen, mehr und mehr. Dieses kostete viel Geld und zudem musste es, weil mit Meerwasser vermischt, aufbereitet werden! 

Aber die Regierung ließ weiter Wasser einführen und unterstützte sogar das Zuschütten von Quellen, um so, sagte sie, die Freiheit der Menschen nicht zu beschränken und es jedem zu ermöglichen, so zu leben, wie er wolle! Alle wussten inzwischen, dass der alte König recht gehabt hatte mit seinem: „Ohne Wasser kein Leben, ohne Wasser keine Zukunft“.

Unübersehbar war, dass die Ernte-Erträge zurückgingen und das Land verarmte; alle begriffen längst, dass man die Quellen wieder aufmachen und schützen sollte. Aber die Mächtigen im Land konnten und wollten um keinen Preis zugeben, dass sie sich geirrt hatten! Während sie die Steuern erhöhten und der Bevölkerung neue, teuere Wasser-Importe ankündigten, erwähnten sie mit keinem einzigen Wort, wie viele Quellen es im Land eigentlich gab und wie viele, Jahr für Jahr zugeschüttet worden waren, dass dieses Wasser bester Qualität und die Freilegung der Quellen die billigste und einzig wirklich erfolgreiche Problem-Lösung wäre! Nur, keiner der Verantwortlichen getraute sich diese Wahrheit auszusprechen, und die wenigen, die sie hinausschrien, wurden mundtot gemacht, als Ewiggestrige und Feinde des Fortschritts verlacht! Ob es dieses Land in 10 oder 20 Jahren noch geben wird, weiß niemand, sicher nicht so, wie es heute noch ist!“ 


Dies ist eine Meditation mit dem Titel KLARTEXT, die Anfang August 2010 von Mgr. Andreas Laun, Weihbischof der Diözese von Salzburg, veröffentlicht wurde (Internet : Kath.net und kathTube.com). Weil dieser Bischof als entschiedener Pro-Life-Anwalt in Österreich bekannt ist, versteht man leicht, dass hier das Wasser das entstehende menschliche Leben bedeutet, die Schließung der Brunnen die Abtreibung ist, die Einfuhr von Wasser auf die Masseneinwanderung hinweist, und die Not am Ende den hoffnungslosen Amoklauf der modernen und progressiven Länder in den Abgrund des legalen kollektiven Selbstmords durch Tötung der Babys bedeutet. 

Das Land, das nicht mehr so sein wird wie heute, ist natürlich Österreich, aber auch Deutschland, Frankreich und ganz Europa. 

Quelle: UNEC, Ru 31/2010 - INTERNATIONAL (ru, 7. August 2010).

Freitag, 24. März 2017

„Babycaust-Gedenktag“ einführen

Grab- und Gedenkmal für Ungeborene in Rüdesheim

Nach dem „Holocaust-Gedenktag"
auch einen „Babycaust-Gedenktag“ einführen!

Der 27. Januar ist seit 1996 „Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“.
An diesem Tag wird weltweit in verschiedenen Veranstaltungen besonders der Millionen Opfer des Nationalsozialismus gedacht. 
Dieser Gedenktag ist wichtig und richtig, denn die Verbrechen der NS-Diktatur sollen den nachfolgenden Generationen als mahnendes Beispiel vor Augen geführt und alles unternommen werden, dass solches Unrecht nie wieder geschieht.

Die Initiative „Nie Wieder“ fordert erstens, den 28.12. (weltweit liturgischer „Tag der unschuldigen Kinder“) als „Babycaust-Gedenktag“ einzuführen, 
zweitens sofort den weltweiten „Massenmord an unseren ungeborenen Kindern“ zu stoppen.
Günther Annen


„Unsere Politiker sind doch nicht mehr glaubwürdig, wenn sie jedes Jahr einen Kranz am Holocaust-Gedenkmal niederlegen, großartige Reden schwingen und den
derzeitig stattfindenen ,Babycaust‘, den Massenmord an unseren ungeborenen Kindern, nicht nur zulassen, sondern größtenteils auch noch staatlich finanzieren“, erklärt Günter Annen, der Vorsitzende der Initiative „Nie wieder“.

Donnerstag, 23. März 2017

Nur die Ehe bringt Geborgenheit

Die Heirat von Sarah und Tobia, 1841 - Felix Schaadow.
Öl auf Leinen - Private Sammlung Fürst von Liechtenstein.
Von Studien über das Sexualverhalten Jugendlicher weiß man, dass viele junge Frauen nur deshalb Geschlechtsverkehr haben, weil sie ansonsten befürchten, ihre Freunde würden sie verlassen. Die Frau sucht also eine Beziehung, in der sie eine gewisse Geborgenheit und menschliche Wärme findet. Doch nur die Ehe kann diese existentiellen Bedürfnisse befriedigen, weil sich der Mann in der Ehe verpflichtet, seine Frau zu beschützen und ihr die materiellen Bedingungen zu geben, damit sie Mutter sein kann.

 („Der Kampf ums Leben“, Mathias von Gersdorff, DVCK e.V., 2012)

Der unantastbare Wert des menschlichen Lebens


„Unter diesen Schwachen, deren sich die Kirche mit Vorliebe annehmen will, sind auch die ungeborenen Kinder. Sie sind die Schutzlosesten und Unschuldigsten von allen, denen man heute die Menschenwürde absprechen will, um mit ihnen machen zu können, was man will, indem man ihnen das Leben nimmt und Gesetzgebungen fördert, die erreichen, dass niemand das verbieten kann. Um die Verteidigung des Lebens der Ungeborenen, die die Kirche unternimmt, leichthin ins Lächerliche zu ziehen, stellt man ihre Position häufig als etwas Ideologisches, Rückschrittliches, Konservatives dar. Und doch ist diese Verteidigung des ungeborenen Lebens eng mit der Verteidigung jedes beliebigen Menschenrechtes verbunden. Sie setzt die Überzeugung voraus, dass ein menschliches Wesen immer etwas Heiliges und Unantastbares ist, in jeder Situation und jeder Phase seiner Entwicklung. Es trägt seine Daseinsberechtigung in sich selbst und ist nie ein Mittel, um andere Schwierigkeiten zu lösen. Wenn diese Überzeugung hinfällig wird, bleiben keine festen und dauerhaften Grundlagen für die Verteidigung der Menschenrechte; diese wären dann immer den zufälligen Nützlichkeiten der jeweiligen Machthaber unterworfen. Dieser Grund allein genügt, um den unantastbaren Wert eines jeden Menschenlebens anzuerkennen. Wenn wir es aber auch vom Glauben her betrachten, dann » schreit jede Verletzung der Menschenwürde vor dem Angesicht Gottes nach Rache und ist Beleidigung des Schöpfers des Menschen.

„Gerade weil es eine Frage ist, die mit der inneren Kohärenz unserer Botschaft vom Wert der menschlichen Person zu tun hat, darf man nicht erwarten, dass die Kirche ihre Position zu dieser Frage ändert. Ich möchte diesbezüglich ganz ehrlich sein. Dies ist kein Argument, das mutmaßlichen Reformen oder „Modernisierungen“ unterworfen ist. Es ist nicht fortschrittlich, sich einzubilden, die Probleme zu lösen, indem man ein menschliches Leben vernichtet. Doch es trifft auch zu, dass wir wenig getan haben, um die Frauen angemessen zu begleiten, die sich in sehr schweren Situationen befinden, wo der Schwangerschaftsabbruch ihnen als eine schnelle Lösung ihrer tiefen Ängste erscheint, besonders, wenn das Leben, das in ihnen wächst, als Folge einer Gewalt oder im Kontext extremer Armut entstanden ist. Wer hätte kein Verständnis für diese so schmerzlichen Situationen?“

 (Evangelii gaudium, Papst Franziskus, Nr. 213 und 214))


Mittwoch, 22. März 2017

Einfühlsamkeit in das ungeborene Leben

Wer es ernst meint mit den Menschenrechten, und wer Papst Franziskus und seinem Amt Gehör schenken will, der muss sich fragen lassen, wie er es mit dem Gebot hält, das menschliche Leben in jeder Phase seiner Entwicklung als etwas Unantastbares zu verteidigen. Ebenso muss auch der, der diesem Papst — wie der SPIEGEL — Einfühlsamkeit attestieren will, schließlich sagen, dass es bei der Einfühlsamkeit von Franziskus nicht etwa um die Einfühlsamkeit in die Abtreibung, sondern um die Einfühlsamkeit in das ungeborene Leben und seine Schutzwürdigkeit geht. Dass dies eine Kampfansage von fundamentaler Bedeutung ist, versteht sich von selbst. 
(Medrum)

Gebetsaktion: 40 Tage für das Leben

In Frankfurt am Main
täglich von 9 bis 15 Uhr







Freitag, 24. Februar 2017

Haben Babys Stress im Mutterleib?

Das Ungeborene bekommt sehr viel mehr mit als wir glauben. Unglück, Angst oder Wut, aber auch Glücksgefühle - den Kleinen entgeht so schnell nichts. Erhöht sich zum Beispiel der Blutdruck oder der Herzschlag der Mutter werden vermehrt Hormone oder Adrenalin ausgeschüttet, die das Baby über die Nabelschnur aufnimmt. Der Verlauf der Schwangerschaft spielt also eine wichtige Rolle. Alles, was dem Kind in den neun Monaten bis zur Geburt widerfährt, wirkt sich auch auf die Persönlichkeit des Kindes und sein Lebensgefühl aus.

„Die Lebenszeit im Mutterleib ist der Ursprung von Gesundheit und Krankheit“ - so beschreibt der US-Physiologe Peter Nathanielsz ein Phänomen, das Mediziner und Psychologen zunehmend fasziniert: „Fetal Programming“. Bereits im Mutterleib könnten - möglicherweise unter dem Einfluss mütterlicher Hormone - die Weichen für die körperliche und psychische Gesundheit des Kindes gestellt werden. Studien, die genauere Details zeigen sind im Moment in Gange. Aber eines ist sicher: Die Entwicklung im Mutterleib ist wichtiger, als es sich die meisten vorstellen können.

Fetal Programming

„Fetal Programming“ ist ein noch recht junger Zweig der Medizin und bedeutet so viel wie Prägung lebenslanger Krankheitsveranlagungen schon im Mutterleib. Niemals wieder im Leben wächst der Mensch so schnell wie eben im Mutterleib. Deshalb können Störungen während der Schwangerschaft den späteren Gesundheitszustand wie zum Beispiel das Risiko zur Entwicklung von Übergewicht, Diabetes mellitus oder Arteriosklerose beeinflussen.
Was Wissenschaftler anfangs nur vermuten haben, konnte durch klinische Studien belegt werden: Wer im Mutterleib schlecht ernährt wird, dessen Gesundheit ist womöglich ein Leben lang bedroht. Ein Beispiel: Ist ein Baby nach der Geburt sehr klein, dann liegt das häufig daran, dass die Mutter während der Schwangerschaft schlecht ernährt war oder gar Hunger litt. Studien weisen außerdem darauf hin, dass ein zu viel an Stress in der Schwangerschaft beim Kind lebenslang eine erhöhte Stressempfindlichkeit bewirken kann.

Spuren im Gehirn

Immer mehr Forschungsbefunde deuten darauf hin, dass einschneidende Belastungen während der Schwangerschaft bleibende Spuren im Gehirn des Ungeborenen hinterlassen können. So fanden Forscher heraus, dass Stresshormone der Mutter, die in belastenden Situationen ausgeschüttet werden, in den Stoffwechsel des Ungeborenen gelangen können und das sich entwickelnde Gehirn des Ungeborenen beeinflussen. Nicht ohne Folgen: der pränatale Stress kann die Stressregulation des Körpers dauerhaft beeinträchtigen.
Deutsche Panzer, die im Zweiten Weltkrieg die Niederlande überrollten, zeigen noch Jahrzehnte später ungeahnte Auswirkungen - und zwar bei denen, die sich im Mai 1940 im Mutterleib befanden. Die zur Zeit der Blitzinvasion noch ungeborenen Kinder erkrankten in ihrem späteren Leben weit häufiger an Diabetes, Bluthochdruck und Schizophrenie.

Babys fühlen mit

Angst, Ärger, Ablehnung und Stress wirken sich negativ auf die Entwicklung von Kindern aus. Wenn sich der Herzschlag der Mutter z.B. durch Stress beschleunigt, verdoppelt sich auch der des Kindes nur kurze Zeit später. Starke Ängste oder Stress während der Schwangerschaft lassen die Kinder zu klein oder zu früh auf die Welt kommen.
Doch nicht jede Aufregung in der Schwangerschaft muss zwangsläufig schädlich fürs Kind sein. Stress, der nur wenig belastet schadet dem Ungeborenen nicht. Ein weiterer Trost ist auch, dass eine glückliche frühe Kindheit in einer liebevollen Familie viele Wunden heilen kann.

Was tut dem Ungeborenen gut?

Schon nach der Zeugung beginnt sich das werdende Leben auf das Leben mit der Mutter einzustellen und reagiert auf die Einflüsse, denen es ausgesetzt ist. Je ruhiger, ausgeglichener und zufriedener die werdende Mutter ist, desto günstiger sind die Entwicklungsbedingungen für das Ungeborene, denn Geborgenheit beginnt bereits im Mutterleib. Liebevolle Zuneigung und die Vorfreude der Mutter auf das Ungeborene übertragen sich positiv auf das Kind.
Spätestens im sechsten Monat empfindet das Ungeborene Vibrationen, Druck und die Temperatur, beispielsweise wenn die Mutter ihre Hand auf den Bauch legt. Die Mutter kann also ganz direkten Einfluss auf das Seelenleben ihres Kindes nehmen. Ein ruhiger und normaler Herzschlag der Mutter fördert den Schlaf, aber auch sanfte Musik oder Zwiegespräche der Mutter mit dem Baby, die das Ungeborene schon wahrnehmen kann. Signale, Lärmreize und nervige Musik lösen dagegen eine gegenteilige Reaktion aus.

Fazit

Zusammenfassend kann also gesagt werden, eine Mutter kann Stress auf ihr Kind übertragen oder ganz bewusst vor zu viel Stress schützen. Innere Sicherheit, die Fähigkeit zur Auseinandersetzung, vor allem aber Zufriedenheit und innere Ausgeglichenheit können das Ungeborene stärken. Ein zuviel an belastenden Reizen empfindet das Kind im Mutterleib als Stress, der ihm auch schaden kann. Der beruhigende Herzschlag einer ausgeglichenen, zufriedenen Mutter, die sich auf ihr Kind freut fördert die emotionale und gesunde Entwicklung. Am allerwichtigsten für das Kind ist es also, dass es sich angenommen, geliebt und erwünscht fühlt.

Autor: Universität Trier (entnommen aus gesundheit.de)

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Montag, 20. Februar 2017

Anti-Lebens-Mentalität


Heutzutage besteht jedoch eine mächtige Anti-Lebens-Mentalität. Sie ist mehr in den hochentwickelten Ländern verbreitet, jedoch wird sie auch an die Entwicklungsländer weitergegeben, als ob es der zwingende Weg zu Entwicklung und Fortschritt wäre.
Zum Beginn der „Menschwerdung“ lässt sich allgemein sagen: Die befruchtete menschliche Eizelle enthält von Anfang an die Entfaltungskraft zur Entstehung aller späteren Entwicklungsstadien. Der geborene Mensch geht aus dem ungeborenen in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess hervor, der keine „Zäsuren“ oder „Einschnitte“ aufweist, die eine qualitative Differenzierung erlauben würden. Der ungeborene Mensch ist deshalb von Beginn seines Lebens an, d.h. ab der Befruchtung, genauso schützenswert, wie die späteren Entwicklungsformen des Menschen (Neugeborenes, Kind, Jugendlicher, Erwachsener, Greis).
Die biologisch-physiologische Grundlage eines konkreten Menschen, die alle Entwicklungspotenz zur weiteren Entfaltung beinhaltet, liegt erst mit der befruchteten Eizelle vor. Gewebezellen oder einzelne Keimzellen weisen diese Fähigkeit nicht auf. Auch wenn man sie noch solange in einer Nährlösung aufbewahrt, werden sie sich niemals zu Menschen entwickeln

Ansprache Johannes Paul II. in Bamanda, Kamerun 12.8.85

 (Aus „Abtreibung in der Diskussion“, Rainer Beckmann u.a., SINUS-Verlag, Krefeld, 1991)

Freitag, 17. Februar 2017

Der Schutz des Lebens ist unteilbar


Zwischen der Achtung vor dem Leben des Menschen am Anfang seiner Entwicklung und dem Verhalten gegenüber behinderten und alten Menschen besteht ein Zusammenhang. Wird das Recht auf Leben bestimmter Menschen geleugnet, gerät der gesamte Lebensschutz ins Wanken. Nach der „Liberalisierung“ der Abtreibungsgesetze wird jetzt auch zunehmend die Forderung nach „aktiver Sterbehilfe“ laut. 

Erste Auswirkungen der neuen Euthanasiedebatte sind schon sichtbar. Auf der Jahrestagung 1990 der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin wurde die Befürchtung geäußert, dass es zu einer starken Zunahme unnatürlicher Todesfälle bei alten Menschen in Pflegeheimen und Krankenhäusern kommen werde. 
Schon jetzt steige die Zahl der Todesfälle, bei denen Patienten offenbar durch eine Überdosis an Psychopharmaka oder Herzmittel vergiftet worden seien!
Wenn die Achtung vor dem Lebensrecht des anderen nicht gänzlich schwinden soll, dann muss jede Beeinträchtigung - in welcher Phase der Entwicklung sie auch stattfindet - konsequent bekämpft werden. Der Schutz des Lebens ist unteilbar. 

(Aus „Abtreibung in der Diskussion“, Rainer Beckmann u.a., SINUS-Verlag, Krefeld, 1991)


Donnerstag, 16. Februar 2017

Verabscheuungswürdige Verbrechen



Gott, der Herr des Lebens, hat nämlich den Menschen die hohe Aufgabe der Erhaltung des Lebens übertragen, die auf eine menschenwürdige Weise erfüllt werden muss. Das Leben ist daher von der Empfängnis an mit höchster Sorgfalt zu schützen. Abtreibung und Tötung des Kindes sind verabscheuungswürdige Verbrechen.

„Gaudium et spes“, Nr. 51, II. Vatikanische Konzil



Mittwoch, 15. Februar 2017

Der globale Kampf gegen das Leben

Donald Trump stoppt Zuschüsse für Abtreibung im Ausland

Wie der Westen die Abtreibungsmentalität zum Exportprodukt macht

Eines der ersten administrativen Maßnahmen des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, war, die Zuschüsse an US-amerikanische Organisationen zu stoppen, die im Ausland Abtreibungen finanzieren.
Diese Gelder flossen meistens in Entwicklungsländer in Afrika und Asien, in geringerem Maße nach Mittel- und Südamerika. Seit langem beschweren sich Politiker und Kirchenleute aus diesen Kontinenten, dass der Westen seine finanzielle Macht verwendet, um ihnen die Abtreibungsmentalität und eine pervertierte Moral aufzudrücken. Die Vereinigten Staaten steuerten ca. 600 Millionen US Dollar diesem Zweck zu. Diese Gelder hat Präsident Trump nun gestoppt.

Die Abtreibungslobby reagierte empört und ruft zu einer „Solidaritätskampagne“ mit dem Namen „We decide“ (Wir entscheiden) auf. Für den 2. März 2017 ist eine Spendenveranstaltung in Brüssel angekündigt.
Das Motto von „We decide“: Frauen und Mädchen sollten die Möglichkeit haben, zu entscheiden.

Dass es um die Entscheidung geht, das eigene Kind zu töten, wird auf der Internetseite von „We decide“ nicht erwähnt. Dieser wesentliche Aspekt wird überhaupt von den Abtreibungsaktivisten immer verschwiegen. Sie leben schon lange im „Postfaktischen Zeitalter“.

Die Regierungen Belgiens und der Niederlande haben schon zehn Millionen Euro beigesteuert und wollen nun andere Staaten dazu ermuntern, auch das Projekt finanziell zu unterstützen.
Diese Aktion ist nicht nur aufgrund ihrer lebensfeindlichen Intention skandalös.
Sie dokumentiert ebenfalls eine unglaubliche Arroganz und Überheblichkeit mancher westlicher Länder gegenüber der sogenannten „Dritten Welt“: Die Abtreibungsaktivisten auf politischer, medialer und NGO Ebene deklarieren ihre makabre Gesinnung zu einem Dogma, der weltweit mit der Macht des Geldes durchgesetzt werden soll. Dabei empfinden sie sich selbst wohl als besonders tolerant.

Die Allianz des Todes ist aber auch Ausdruck einer Entwicklung im Kampf um das Leben, die seit Jahren immer stärker geworden ist: Die Globalisierung.
Dieser Kampf um die Deutungshoheit in der Öffentlichkeit sprengt immer öfters die nationalen Grenzen.
Es gibt zwei Hauptgründe hierfür: 1. In den meisten Ländern hat sich der Staat bzw. die politische Klasse aus dieser Auseinandersetzung ganz zurückgezogen, wodurch der Kampf um das Leben vor allem ein Kampf um die Kultur geworden ist. 2. Aufgrund des Internets und der sozialen Netzwerke ist dieser Kulturkampf um das Leben global geworden. Auffällig war beispielsweise, mit welchem Interesse dieses Jahr deutsche Lebensrechtler den „March for Life“ in Washington verfolgten.


Dasselbe gilt aber auch für die Abtreibungslobby. Der Aktivismus der Lebensrechtler muss sich stärker auf diese neue Situation einstellen.

Dienstag, 14. Februar 2017

Wie deutsche Medien den „March for Life“ in Washington kleinreden


Mindestens 500.000 Teilnehmer

Am 27. Januar 2017 fand erneut der „March for Life“ statt. Man konnte ihn auch in Deutschland über das Internetfernsehen von EWTN „life“ miterleben.
Ein paar Minuten reichten, um festzustellen, welche Menschenmassen sich in Washington versammelt hatten. Vorsichtige Schätzungen geben ca. 500.000 Teilnehmer an, was gar nicht ein Rekord wäre. Im Jahr 2013 kamen 650.000.

Wie berichten deutsche Medien über dieses gigantische Zeugnis für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder?
Die „Zeit“: „Mehrere tausend Menschen haben sich in der Hauptstadt Washington versammelt, um gegen ein Urteil des Obersten Gerichts von 1973 zu demonstrieren, das den Schwangerschaftsabbruch legalisierte.“

Die Überschrift des „Donaukuriers“: „Tausende demonstrieren in Washington gegen Abtreibungen“.

Die ARD berichtete immerhin von „Zehntausenden“ und schrieb „Wie viele Demonstranten genau zusammenkamen, ist noch nicht klar“.

Diese Medien dürfen sich nicht wundern, wenn die Bürger immer kritischer über sie urteilen. Jeder kann im Internet Fotos finden, die eine unüberschaubare Menschenmenge zeigen.


Generell war dieses Jahr das Interesse der Medien für den March for Life erheblich größer als in den Vorjahren. Praktisch alle wichtigen US-Medien berichteten. Grund dafür sind die Ankündigungen Donald Trumps, den Schutz der ungeborenen Kinder in seinem Land zu verbessern. Zudem sprach zum ersten Mal seit Bestehen des Marsches der Vizepräsident der Vereinigten Staaten persönlich, zurzeit Mike Pence. Außerdem sprachen zahlreiche Senatoren und Abgeordnete.

Montag, 6. Februar 2017

Ärzte für das Leben: 95 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom werden abgetrieben


(PM Ärzte für das Leben) Am 27. Januar 2017 wurde im Deutschen Bundestag in der Gedenkstunde zum Holocaust erstmals an das Schicksal der ca. 300.000 Opfer des Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten erinnert. Der 38-jährige Schauspieler und Synchronsprecher Sebastian Urbanski, welcher das Down Syndrom hat, erinnerte an kranke und behinderte Menschen, die als “Lebensunwerte“ getötet wurden.

Der Verein Ärzte für das Leben e.V. machte vor diesem Hintergrund darauf aufmerksam: So wertvoll und begrüßenswert die wachsende Achtung und Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der heutigen Gesellschaft ist, so sehr muss es zu bedenken geben, dass in mehr als 95% der Schwangerschaften, bei denen eine vorgeburtliche Diagnostik auf ein hohes Risiko für Down Syndrom hinweist, die betroffenen Kinder durch Abtreibung getötet werden. In Deutschland kann sogar bei Hinweis auf Down Syndrom eine Abtreibung bis unmittelbar vor der Geburt vorgenommen werden.

„Gerade vor diesem Hintergrund beunruhigen Bestrebungen, die nicht-invasive Pränataldiagnostik zur Kassenleistung zu erklären, bei der aus einer einfachen Blutuntersuchung der Mutter ein Down-Syndrom beim noch-nicht geborenen Kind festgestellt werden kann“, erklärte in Münster Prof. Paul Cullen, Vorsitzender des Vereins „Ärzte für das Leben“. „An Beispielen wie Sebastian Urbanski erkennen wir, dass alle Menschen wertvoll sind. Die Idee, dass es so etwas wie Güteklassen für Menschen gibt, seien sie bereits oder noch nicht geboren, hat in einer humanen Gesellschaft einfach keinen Platz.“

Quelle: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2017/02/arzte-fur-das-leben-95-prozent-der.html?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed:+blogspot/ejKm+(Kultur+und+Medien+-+online)


Mittwoch, 4. Januar 2017

Angelo Kelly sollte nie geboren werden:

Ärzte rieten seiner Mutter zur Abtreibung

Noch nie hat Angelo Kelly so offen über den Tod seiner Mutter Barbara Ann gesprochen. Nur zehn Monate nach seiner Geburt starb die Mutter an Brustkrebs.
Zu Beginn ihrer Schwangerschaft mit Angelo wurde die Krankheit festgestellt und die Ärzte rieten Barbara Ann ihn abzutreiben, um eine Chemotherapie zu beginnen. Doch sie entschied sich für das Leben ihres Kindes — und gegen ihr eigenes. Diese emotionale Geschichte erzählte Angelo nun in einem Gespräch mit Radio Bremen.
„Meine Mutter starb an diesem Krebs. Sie starb als ich zehn Monate alt war. Ihr Sterben war für mich ein großes Zeichen von Liebe. Sie war mit mir schwanger und die Ärzte hatten herausgefunden, dass sie Krebs hatte. Sie wollten mit der Chemotherapie anfangen und meinten, Mutter müsste mich abtreiben, erst dann könnten sie mit der Behandlung beginnen ... Doch Mutter entschied sich für das Leben ihres ungeborenen Kindes und gegen das eigene — sie lehnte die Chemo ab.“
Die Ärzte habe die kranke Frau dann nach Hause geschickt. Nach der Geburt von Angelo entschloss sich seine Mutter mit der Therapie anzufangen, doch es war bereits zu spät. Nur zehn gemeinsame Monate hatte Angelo mit seiner Mutter. Auf die Frage ob er Schuldgefühle empfinde, hat der Sänger eine klare Antwort: „Im Gegenteil! Obwohl ich meine Mutter nie kennengelernt habe, fühlte ich mich von ihr schon immer sehr geliebt.“
Heute lebt der 33-Jährige mit seienr eigenen siebenköpfigen Familie in Irland.

Quelle: LEBE - Zeitschrift der Bewegung für das Leben - Südtirol, Januar-März 2016

Angst vor Abhängigkeit


Die marktwirtschaftlich orientierte, karrierebewusste moderne Frau will ebenso wie die vom Sozialismus beeinflusste unabhängig sein. Auch sie sieht in einer Abhängigkeit zunächst etwas Negatives und Bedrohliches. „Wenn sie erst mal abhängig ist, dann wird der Mann sie zu unterdrücken versuchen“ — dieses Gespenst ist offenbar stetig im inneren Auge präsent.

Die Angst vor Abhängigkeit ist ein großer Verbündeter der Abtreibungslobby, und diese nutzt sie gnadenlos aus. Ja, die Abtreibungslobby terrorisiert geradezu die Frauen, indem sie anhand extremer Fälle in ihnen ein Gefühl der Ohnmacht gegenüber den Ehemännern weckt. Diese Ohnmacht, die gar nicht rational begründet ist, weckt in ihnen den manischen und obsessiven Wunsch, sich zu befreien, denn sie fühlen sich existentiell bedroht. 

Frauen und vor allem Mütter sind ja tatsächlich schutzbedürftig. Die Abtreibungslobby missbraucht diesen Umstand, um die Frau zu verunsichern, zu verängstigen. Im Grunde treibt die Abtreibungslobby die Frauen in die Verzweiflung — anders kann man es nicht nennen, wenn man Mütter zu überzeugen versucht, ihre eigenen Kinder zu töten. 

Quelle:„Der Kampf ums Leben“, Mathias von Gersdorff, DVCK e.V., 2012.

Dienstag, 3. Januar 2017

Abtreibungen von Kindern mit Gaumenspalte verdreifacht


Die Öffentlichkeit Großbritanniens ist über den rasanten Anstieg von Abtreibungen von Kindern mit Gaumenspalte entsetzt.

Siehe: The abortion of babies with a minor facial deformity has nearly tripled in the past five years. 
Offizielle Statistiken:
https://www.gov.uk/government/statistics/report-on-abortion-statistics-in-england-and-wales-for-2015

Der Anstieg ist Folge der immer systematischeren Anwendung von vorgeburtlichen Diagnose-Tests (Pränataldiagnostik).

Was das konkret bedeutet: Die Zahl von Abtreibungen von Kindern mit Gaumenspalte haben sich in Großbritannien VERDREIFACHT!

Man kann sich leicht ausmalen, was die Pränataldiagnostik für Kinder mit anderen Krankheiten oder Fehlern bedeutet. Schon heute werden ca. 95 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben.

Nun ist man in Deutschland dabei zu überlegen, pränatale Bluttests systematisch anzuwenden und von den Krankenkassen finanzieren zu lassen.

Was für manche auf den ersten Blick positiv aussehen mag (Was kann an Gesundheitstests schon negativ sein?), ist in Wahrheit eine Rasterfahndung auf Kinder mit Krankheiten oder Fehlern, wie beispielsweise die Gaumenspalte.

In einer Gesellschaft mit verbreiteter Abtreibungsmentalität bedeutet eine bessere Technologie in der vorgeburtlichen Medizin nicht Fortschritt, sondern Barbarei. Denn die Pränataldiagnostik wird in erster Linie zur Selektion von Menschen verwendet und nicht, um Kindern mit Krankheiten oder Fehlern zu helfen.

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/search/label/Abtreibung