Samstag, 28. Februar 2015

Babys behalten Glücksmomente im Gedächtnis


Singen, Spielen und Kuscheln mit den Eltern 
fördert Entwicklung

Selbst fünf Monate alte Babys erinnern sich an schöne Zeiten mit den Eltern, meint Psychologieprofessor Ross Flom von der Brigham Young University  http://home.byu.edu in Utah. „Mein Team und ich haben untersucht, wie sich Gefühle von Kleinkindern auf ihre Erinnerung niederschlagen“, sagt Flom.

Tests am Bildschirm

Laut den Wissenschaftlern erinnern sich kleine Kinder an die guten Zeiten, also jene Momente, in denen mit ihnen gespielt und gekuschelt wurde. Insgesamt bleiben die positiven Emotionen, die das Kleinkind hatte, im Gedächtnis. In ihrer Studie untersuchten die Forscher fünf Monate alte Babys. Obwohl Babys nicht sprechen können, konnten die Experten anhand von Tests beweisen, dass positive Erlebnisse in der Erinnerung der Kleinen bleiben.
Die Babys wurden etwa vor einen Monitor gesetzt und eine Person auf dem Bildschirm sprach mit ihnen entweder in einer freundlichen, neutralen oder bösen Stimme. Unmittelbar im Anschluss an die emotionale Belastung wurden den Kindern bestimmte geometrische Formen gezeigt. Sowohl nach fünf Minuten wie auch einen Tag später wurde das Kind getestet, ob es sich an die geometrische Form erinnern konnte.

Stimmlage wichtig

Wenn die Babys zuvor mit einer negativen Stimme angesprochen wurden, erinnerten sie sich nicht mehr an die geometrische Figur. Wurde die Erinnerung an die geometrische Form aber mit einer positiven Stimmen verbunden, konnten sie sich sehr wohl erinnern. „Die positive Erinnerung erhöht das Aufmerksamkeitssystem und die Anspannung der Babys - durch diese erhöhte Aufmerksamkeit erinnern sich die Kleinkinder besser an Dinge, in diesem Fall an die geometrische Figur“, sagt Flom abschließend.
Provo (pte/26.11.2014/06:05)  
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Oranus Mahmoodi

Freitag, 13. Februar 2015

Kindererziehung ist echte Arbeit

Glosse des Salzburger Weihbischofs Dr. Andreas Laun

Man sollte den Müttern einen „Gehalt“ zahlen. Warum? Weil sie ihn „verdienen“ — ohne zu verdienen! Warum ist das so? Weil es eine frauen- und kinderfeindliche Ideologie gibt, die den Frauen einreden will, sie müssen doch locker in der Lage sein, eine doppelte Leistung zu erbringen: Ihre Kinder erziehen, und das benötigte Geld „nebenbei“ selbst verdienen.

Wie, das geht nicht? Dann ist der Staat so lieb, dass er den Müttern die Kinder möglichst früh weg- und in Verwahrung nimmt — damit die endlich glücklichen Frauen möglichst viel arbeiten können. Weil, das weiß man ja, Kinder erziehen ist erstens keine Arbeit („nur Hausfrau“? pfui!), und zweitens macht diese Nicht-Arbeit Frauen nur unglücklich — im Unterschied zu den Regalen eines Supermarktes, die einzuräumen ein geradezu himmlisches Vergnügen ist.

Genug des grimmigen Spottes! Vor kurzem stand in Deutschland mit Eva Herman eine Frau auf und sagte nein zu diesen Lügen! Jetzt hat ausgerechnet die Ehefrau von Lafontaine in dasselbe Horn geblasen. Sie argumentiert als Frau mit einem klaren Hausverstand, fordert angemessene Bezahlung und Anerkennung für die Mütter! Eines der Argumente lautet: Die Kinderlosen profitieren von den Familien mit Kindern, das ist ungerecht! Und: Wenn Frauen arbeiten müssen, heißt es für die Kinder „ab in die Betreuung.“ Man sollte die Mütter fragen, was sie darüber denken, noch besser, man würde die Kinder abstimmen lassen oder endlich nach dem wirklichen Kindeswohl fragen!

Abgesehen davon, dass ein Müttergehalt vielen Kindern das Leben retten würde: Ein Müttergehalt wäre gut für die Kinder, die sich ihre Mama wünschen und nicht die „Krippe“, er wäre gerecht gegenüber den Frauen und zugleich würde das Geld sie von politischer Bevormundung befreien und wen das immer noch nicht überzeugt: Europa braucht Kinder wie den sprichwörtlichen Bissen Brot. Auf Kinder zu verzichten können wir uns nicht mehr leisten, es kostet unsere Zukunft!


Aus „Rupertusblatt“, 8. Juni 2008


Donnerstag, 12. Februar 2015

Massentötung in der Demokratie

Jeden Tag, jede Stunde seit 35-40 Jahren fallen hunderte, ja tausende Kinder dem abscheulichen Verbrechen der Staatstötung zum Opfer. Eine Massentötung, die mit dem Schutz des staatlichen Gesetzes erfolgt und die politisch oder rassisch motivierten Morde durch die blutigen Ideologien des Nationalsozialismus und des Kommunismus des 20. Jahrhunderts längst in den Schatten stellt. Ideologien, die für ihr Morden nie wagten, das Gesetz zu bemühen. Diese Perversion staatlich lizenzierten Tötens blieb der Demokratie, der „Besten aller Regierungsformen“, vorbehalten. 
(Giuseppe Nardi, Rom)

Mittwoch, 11. Februar 2015

Schwangerschaft beeinflusst auch Hormone der Väter


(aponet) Nicht nur die Hormone von Schwangeren spielen in der Schwangerschaft verrückt. Auch der Hormonspiegel angehender Väter scheint sich zu verändern, wenn diePartnerin guter Hoffnung ist, wie US-Psychologen anhand von Speicheltests feststellen konnten.


Demnach kann eine bevorstehende Vaterschaft offenbar dazu führen, dass die Hormonpegel von Testosteron und Östradiol, einem Östrogen, bei Männern sinken. "Die hormonellen Veränderungen angehender Väter könnten einen wichtigen Einfluss auf das elterliche Verhalten nach der Geburt des Kindes haben", sagt Robin Edelstein von der University of Michigan. Testosteron etwa wird unter anderem mit Aggressivität assoziiert. Andere Hormone, wie das Stresshormon Cortisol oder das Gelbkörperhormon Progesteron blieben von der Schwangerschaft der Partnerin dagegen unbeeinflusst, wie Edelstein und Kollegen im wissenschaftlichen Fachblatt American Journal of Human Biology berichten.


"Wir wissen noch nicht genau, warum sich die Hormone von Männern verändern", sagt Edelstein. Es könnte sein, dass sich psychologische Veränderungen auf den Hormonspiegel von Männern auswirken, wenn diese sich im Verlauf einer Schwangerschaft verstärkt mit ihrer neuen Rolle beschäftigen und darauf vorbereiten, Vater zu werden, so die Psychologen. Aber auch Veränderungen innerhalb der Beziehung oder sogar körperliche Veränderungen, die manche Männer gemeinsam mit ihrer schwangeren Partnerin erleben, seien eine mögliche Erklärung. Die Forscher schränken jedoch ein, dass ihre Studie einen Schwachpunkt habe: So hatten die Forscher zwar Speichelproben von Paaren während der Schwangerschaft genommen und analysiert, jedoch keine Vergleichsprobe von Männern, deren Partnerinnen nicht schwanger waren. Man könne also nicht ganz ausschließen, dass möglicherweise auch das Alter oder Schwankungen im Verlauf der Zeit eine Rolle spielen. 

(in Kultur und Medien Online 10.02.15)

Behindertenfeindlich: CDU-Politiker Hüppe kritisiert vorgeburtlichen Praena-Test


Hubert Hüppe
(Junge Freiheit) Scharfe Kritik haben Lebensrechtler an einer möglicherweise bevorstehenden Kostenübernahme des sog. Praena-Tests durch die gesetzlichen Krankenkassen geübt. Bei diesem Test kann im Blut der Schwangerenfestgestellt werden, ob ihr ungeborenes Kind möglicherweise einen Gendefekt (Trisomie 21 bzw. Down-Syndrom) aufweist.

Dieser Bluttest „dient keiner Therapie, sondern der Selektion von Menschen mit Trisomie 21“, stellte der Bundestagsabgeordnete und stellv. Bundesvorsitzender der CDL (Christdemokraten für das Leben), Hubert Hüppe (CDU), fest. Damit, so der frühere Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, würden Menschen mit Down-Syndrom diskriminiert.
Viele behinderte Kinder werden abgetrieben

Hüppe verweist in diesem Zusammenhang darauf, daß in Ländern, in denen dieser Bluttest bereits eingeführt wurde, bei über 90 Prozent der identifizierten Kinder mit Down-Syndrom eine Abtreibung stattfinde.

Daher dürfe der Test weder von Krankenkassen noch aus öffentlichen Mitteln gefördert werden.

Laut Recherchen der Wochenzeitung Die Zeit soll noch in diesem Jahr eine Studie zur Überprüfung der Bluttest-Methode beginnen. Sie könnte die bisherige, wesentlich risikoreichere Fruchtwasseruntersuchung ablösen und dann von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.


Lebensrechtler und Kirchenvertreter befürchten, daß dann weitaus mehr Frauen diesen Test durchführen lassen und sich dadurch bei entsprechendem Ergebnis für eine Abtreibung entscheiden.

(in Kultur und Medien Online 10.02.15)