Montag, 19. März 2018

Panikmache der Abtreibungslobby

Die Panikmache der Abtreibungslobby führt dazu, dass Frauen, die eigentlich gegen die Abtreibung wären, aus bloßer Angst und Panik gegen ein Verbot sind. Obwohl ein solches Verbot sie gerade schützen würde, denn die Perspektive einer Schwangerschaft würde die Männer zwingen, verantwortungsvoller damit umzugehen. Weil der Frau die Alternative der Abtreibung offen steht, ist es für sie schwieriger, den Druck des Mannes abzuwehren und nein zu sagen.

 („Der Kampf ums Leben“, Mathias von Gersdorff, DVCK e.V., 2012)




Freitag, 16. März 2018

Bevölkerungskontrolle



Aber nicht nur der Krieg zerstört den Frieden.
Jedes Vergehen gegen das Leben ist ein Attentat auf den Frieden, besonders wenn dabei die Sitten des Volkes verletzt werden, wie dies heute häufig durch die furchtbare und zuweilen vom Gesetz geregelte Leichtfertigkeit geschieht, mit der das ungeborene Leben durch die Abtreibung ausgelöscht wird. 
Man pflegt zugunsten der Abtreibung folgende Gründe zu nennen: die Abtreibung soll die bedrohliche Vermehrung der Bevölkerung eindämmen, sie soll Lebewesen beseitigen, die verunstaltet leben müssten, in sozialer Diskriminierung oder in proletarischem Elend und so fort. Die Abtreibung scheint also eher dem Frieden zu nützen, als ihm zu schaden. Aber so ist es gerade nicht! Die Tötung eines menschlichen Lebewesens, sei es vor der Geburt, sei es danach, verletzt in erster Linie das unantastbare Moralprinzip, auf das sich die Auffassung von der menschlichen Existenz immer beziehen muss: Das Leben des Menschen ist unantastbar und heilig vom ersten Augenblick seines natürlichen Lebens an in der Zeit. Es ist heilig. Was bedeutet das? Das heißt, dass dieses Leben jeglicher willkürlichen Macht der Zerstörung entzogen ist; es ist unantastbar und so wertvoll, dass es alle Hochschätzung, alle Pflege und jedes auch große Opfer verdient. Dieser Sinn für den heiligen, das heißt für den unantastbaren, unverletzbaren Wert eines menschlichen Lebens ist für den, der an Gott glaubt, spontan und instinktiv gegeben; er ist verpflichtend aufgrund des transzendenten Gesetzes Gottes. Aber auch für denjenigen, der nicht das Glück hat, Gottes schützende und richtende Hand über jedem Menschenleben anerkennen zu können, ist dieser Sinn notwendigerweise als intuitive Einsicht in die menschliche Würde gegeben. Das wissen und empfinden auch diejenigen, die das Unglück gehabt haben, mit der damit verbundenen unerbittlichen Schuld und den immer wiederkehrenden Gewissensbissen willentlich ein Leben ausgelöscht haben. Die Stimme des unschuldigen Blutes schreit im Herzen des Mörders mit schriller Eindringlichkeit. Innerer Friede ist nicht möglich auf dem Wege egoistischer Spitzfindigkeiten!

Paul VI. Botschaft zum Weltfriedenstag 1977 v. 8.12.76

Freitag, 9. März 2018

Alle zwei Minuten = Tsunami

In Deutschland, in unserer Nähe, wird alle zwei Minuten ein ungeborenes Kind durch Abtreibung umgebracht. Abtreibung, die so viel Opfer pro Jahr fordert wie ein Tsunami, wie ein Orkan. Genau so viel? Nein, das doppelte, denn die Mutter wird ebenfalls zum Opfer in der Folge.
Und das geht schon 30 Jahre so!

Doch das Fernsehen zeigt hiervon keine Bilder. Es weigert sich z.B. den „Stummen Schrei“ von Dr. Bernard Nathanson zu zeigen, in dem man auf Ultraschallaufnahmen sieht, wie das Kind im Mutterleib, nicht einer zwanzig Meter hohen Meereswelle, sondern den grausamen tödlichen Geräten des Abtreibers entfliehen will.



Samstag, 3. März 2018

Die Mutterschaft und das Geheimnis des Lebens



„Die Mutterschaft enthält eine besondere Gemeinschaft mit dem Geheimnis des Lebens, das im Schoß der Frau heranreift: Die Mutter steht staunend vor diesem Geheimnis, und mit einzigartiger Intuition »erfasst« sie, was in ihr vor sich geht. Im Licht des »Anfangs« nimmt die Mutter das Kind, das sie im Schoß trägt, als Person an und liebt es. Diese einmalige Weise des Kontaktes mit dem neuen Menschen, der sich formt, schafft seinerseits eine derartige Einstellung zum Menschen - nicht nur zum eigenen Kind, sondern zum Menschen als solchem -, dass dadurch die ganze Persönlichkeit der Frau tief geprägt wird.“ 

(Johannes Paul II, „Mulieris Dignitatem“, 18)

Donnerstag, 1. März 2018

Beten, Handeln und Warten


Immer raffinierter und anonymer werden die Methoden der Vernichtung ungeborener Kinder. Das Pestizid Mifegyne eliminiert Kinder in grausamer Weise, ohne dass dies jemand mitkriegt, in aller Anonymität und Stille — es bleibe keine Reste von ihnen übrig, ihr Tod ist komplett, auch in der Erinnerung.

Die Abtreibungspille Mifegyne

Das ist die Mentalität der Abtreibungsgesellschaft, in der wir leben. Doch in ihr gibt es auch die Stimme derjenigen, die sich nicht öffentlich töten lassen, sondern ihre Stimme erheben, um zu sagen: Ihr tötet unschuldige Menschen!

Diese Auseinandersetzung, der Kampf für das Leben in der heutigen Abtreibungsgesellschaft, wird vor den Augen Gottes ausgetragen. Seine Entscheidung, wen oder was Er am Ende gewinnen lässt, steht schon fest: Das Leben. Die Lebensrechtler sind zwar Protagonisten dieses Kampfes, aber nicht die Regisseure. Wie der Sieg schließlich kommen wird, wie sich die Kultur des Lebens gegenüber der „Un-Kultur des Todes“ durchsetzen wird, wissen wir nicht und dies liegt letztendlich nicht in unseren Händen. In unseren Händen liegen bloß das Beten, der aktive Einsatz für das Leben und das geduldige Warten auf den Sieg des Guten über das Böse und auf die Rettung der Ungeborenen. 

(„Der Kampf ums Leben“, Mathias von Gersdorff, DVCK e.V., 2012)

Mittwoch, 28. Februar 2018

Babys behalten Glücksmomente im Gedächtnis


Singen, Spielen und Kuscheln mit den Eltern 
fördert Entwicklung

Selbst fünf Monate alte Babys erinnern sich an schöne Zeiten mit den Eltern, meint Psychologieprofessor Ross Flom von der Brigham Young University  http://home.byu.edu in Utah. „Mein Team und ich haben untersucht, wie sich Gefühle von Kleinkindern auf ihre Erinnerung niederschlagen“, sagt Flom.

Tests am Bildschirm

Laut den Wissenschaftlern erinnern sich kleine Kinder an die guten Zeiten, also jene Momente, in denen mit ihnen gespielt und gekuschelt wurde. Insgesamt bleiben die positiven Emotionen, die das Kleinkind hatte, im Gedächtnis. In ihrer Studie untersuchten die Forscher fünf Monate alte Babys. Obwohl Babys nicht sprechen können, konnten die Experten anhand von Tests beweisen, dass positive Erlebnisse in der Erinnerung der Kleinen bleiben.
Die Babys wurden etwa vor einen Monitor gesetzt und eine Person auf dem Bildschirm sprach mit ihnen entweder in einer freundlichen, neutralen oder bösen Stimme. Unmittelbar im Anschluss an die emotionale Belastung wurden den Kindern bestimmte geometrische Formen gezeigt. Sowohl nach fünf Minuten wie auch einen Tag später wurde das Kind getestet, ob es sich an die geometrische Form erinnern konnte.

Stimmlage wichtig

Wenn die Babys zuvor mit einer negativen Stimme angesprochen wurden, erinnerten sie sich nicht mehr an die geometrische Figur. Wurde die Erinnerung an die geometrische Form aber mit einer positiven Stimmen verbunden, konnten sie sich sehr wohl erinnern. „Die positive Erinnerung erhöht das Aufmerksamkeitssystem und die Anspannung der Babys - durch diese erhöhte Aufmerksamkeit erinnern sich die Kleinkinder besser an Dinge, in diesem Fall an die geometrische Figur“, sagt Flom abschließend.
Provo (pte/26.11.2014/06:05)  
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Oranus Mahmoodi

Sonntag, 25. Februar 2018

Papst Benedikt XVI. fordert die Achtung des Lebens in allen seinen Phasen



Die Achtung des Lebens in all seinen Phasen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod – und die daraus folgende Ablehnung von Abtreibung, Euthanasie und jeglicher Form von Eugenik – ist eine Verpflichtung, die verwoben ist mit der Achtung der Ehe als einer unauflöslichen Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau und folglich als Fundament für die Gemeinschaft des Familienlebens. Die „auf die Ehe gegründete und für das Leben offene“ Familie (Ansprache an die Repräsentanten des öffentlichen Lebens, Mailand, 2. Juni 2012) ist der Ort, wo der Mensch das Teilen, die Achtung und die unentgeltliche Liebe erlebt und zugleich die Solidarität erfährt, die er braucht, sei es als Kind, als kranker oder alter Mensch. Die Familie ist darüber hinaus der wichtigste und entscheidende Ort für die Erziehung der Person, dank der Eltern, die sich in den Dienst ihrer Kinder stellen, um das Beste aus ihnen hervorzuholen (e-ducere), das in ihnen steckt. So ist die Familie, die Grundzelle der Gesellschaft, die Wurzel, die nicht nur den einzelnen nährt, sondern auch die Fundamente des sozialen Zusammenlebens. Richtigerweise hat der sel. Johannes Paul II. zu den Menschenrechten das Recht gezählt, „in einer geeinten Familie und in einem sittlichen Milieu zu leben, das für die Entwicklung und Entfaltung der […] Persönlichkeit [des Kindes] geeignet ist“ (Enzyklika Centesimus annus, 47).

Castel Gandolfo, Schweizersaal, Samstag, 22. September 2012