Donnerstag, 6. April 2017

Abtreibung und Müttersterblichkeit

Dänische Studie beweist höhere Müttersterblichkeit nach Abtreibung als nach einer Geburt


Eine neue Studie mit fast einer halben Million dänischer Frauen zeigt eine bedeutend höher Sterblichkeitsrate nach eine Abtreibung, verglichen mit der Sterblichkeitsrate nach einer Geburt. Die Ergebnisse werden gestützt durch vergleichbare Untersuchungen in Finnland und den USA. Sie widersprechen dem weitverbreiteten Glauben, dass Abtreibung sicherer sei als eine Geburt.

Indem man die dänische Fruchtbarkeits- und Abtreibungsstatistiken mit den Sterbefällen verlinkten, untersuchte man die Sterbefälle nach der ersten Schwangerschaft aller Frauen im fruchtbaren Alter, über die Zeitspanne von 30 Jahre. Man notierte die Sterbefälle während der ersten 180 Tage, das erste Jahr und jedes der zehn darauffolgenden Jahre nach der ersten Schwangerschaft einer Frau. Erheblich höhere Sterbezahlen nach jeder Zeitspanne wurden bei Frauen festgestellt, die eine Abtreibung hatten.

Im Allgemeinen bewies die Studie dass Frauen, die eine Abtreibung im ersten Trimester hatten, 80% mehr Risiko liefen während des ersten darauffolgenden Jahres zu sterben, und 80 % mehr Risiko zu sterben während der ganzen Testperiode.

Dies ist die erste Studie, die den Link zwischen Müttersterblichkeit und Sterben nach Abtreibung legt, basierend auf den dänischen Gesundheitszahlen. Die Studie wurde in der Zeitschrift „Medical Science Monitor“ veröffentlicht. 
Vergleichbare Studien der Bevölkerung in Finnland und an Frauen mit einem niedrigen Einkommen aus Kalifornien zeigen ebenso eine höhere, mit Abtreibung verbundene Sterblichkeit.

Die Ergebnisse aus drei verschiedenen Studien widersprechen der Annahme, dass Abtreibung sicherer ist als Gebären. Diese Sicht basierte traditionell nur auf den Sterbeurkunden oder freiwilligen Auskünften der Behörden.

So schlussfolgerte eine aktuelle Studie — veröffentlicht in der Februar-Ausgabe 2012 von „Obstetrics & Gynecology“ , — dass die Sterbezahlen bei Geburten 14-mal höher seien als bei Abtreibung.

Folgens Dr. David Reardon, Autor der neuen dänischen Studie, war die im Februar veröffentlichte Studie ein „Äpfel mit Birnen vergleichen“: ein Vergleich von zwei unvollständigen und unvergleichbaren Ereignissen.

Quelle: http://wwlV.news-medical.net/llelVs/20120906/Study-revea{s-higher-maternal-death-rates-/ollowillg-abortion-in-Denmark.aspx

In Pro Vita - Leben und Familie Nr.234 – März-April 2017
von Pro Vita - Leben und Familie vzw
Verlagsleitung und Redaktion: Albert Geudensstr. 19 - B-2800 Mechelen
Tel. 015/410355 E-mail: info@provita.be

Mittwoch, 5. April 2017

Mutter eines Babys mit Zwergwuchs:

„Ich würde nichts ändern“

Voll froher Erwartung schauten Ashley Shirley und ihr Mann Ronnie aus auf die Geburt ihres vierten Kindes. Als Eltern von Dreien waren sie sehr froh, dass ein neues Familienmitglied kommen würde. Aber die Freude veränderte schnell in Angst als sie eine beunruhigende Nachricht vom Gynäkologen erhielten. Auf der 20-Wochen-Ultraschall-Aufnahme war zu sehen, dass etwas nicht mit dem Kind stimmte.

Eine nächste Ultraschall-Untersuchung in der 24. Woche bestätigte die Vermutung. Man stellte bei Baby Jocelyn fest dass es an Skeletdysplasie litt, im Volksmund „Zwergenwuchs“ genannt. Dies würde ein kompliziertes Leben für das Kind bedeuten.

Shirley erklärt: „Als Baby Jocelyn diese Diagnose erhielt, wurde uns erzählt, dass es keine tödliche Form war, weil ihr Brustkörper normal war, und man nichts beunruhigendes feststellen konnte“. Weiter erzählt Shirley: „Der Knochen des Wadenbeines war krumm, und die Länge ihrer Arme und Beine war vier Wochen hinter dem Rest des Körpers zurück. Das corpus callosum (Mittelstück des Gehirns) fehlte vollständig, und sie hatte Hydrocephalus (zu viel Wasser im Gehirn). Als man dies alles festgestellt hatte, schlug man uns eine Abtreibung vor.

Shirley sagte, dass ihr das Herz brach. Für sie und ihren Mann war Abtreibung nämlich nie eine Option gewesen, die sie in Erwägung ziehen wollten. Das Paar vertraute auf Gott, aber als die Wochen vergingen, gab es immer mehr beunruhigende Feststellungen auf den Utraschallbildern.

„Ihr Brustkörper wuchs nicht mehr mit dem Rest des Körpers mit“, sagte Shirley. „Ihr Herz nahm mehr als die Hälfte des Brustkorbes ein, wodurch ihre Lungen kaum Platz hatten um zu wachsen und sich zu entwickeln. Es war zu dem Zeitpunkt, dass die Ärzte uns sagten, dass sie womöglich tot zur Welt kommen würde.“

Trotz aller unheilvollen Berichte blieb Shirley hoffnungsvoll: Jede Woche aufs Neue stellte sie den Ärzten die gleiche Frage: wie war es um die Lungen des Babys bestellt? Jede Woche erhielt sie die gleiche Antwort der Ärzte: sie wussten es nicht, aber es sah nicht gut aus. „Oft saß ich nur da und starrte vor mich hin“, sagt Shirley. „Ich wollte beten, aber ich bekam kein Gebet über meine Lippen. Ich konnte sogar meine Bibel nicht mehr öffnen. Ich war emotionell und mental erschöpft.“ Der Gedanke, dass ihr Kind tot zur Welt kommen würde, ließ das Paar den Rest der Schwangerschaft nicht mehr los. Dann mieteten sie eine Fotografin um — so dachten sie — wenigstens einige Fotos von Baby Jocelyn zu machen. Aber an ihrem Geburtstag am 7. Juli überraschte Jocelyn alle.


Der Neonatologe sagte: „Ich erwartete, ein krankes und anormales Kind zur Welt zu bringen, aber sie schien völlig normal.“ Es war wissenschaftlich unmöglich zu erklären.

Shirley sagt: „Als ich sie hinter dem Vorhang schreien hörte, musste ich vor Freude weinen. Ich war geschockt durch Gottes Güte. Auch die Photographin war außer sich: „Ich habe vor Freude geweint“, sagt Jennifer Wilkerson von Wilkerson Photography.

Nach einem kurzen Aufenthalt auf der Neugeborenen-Station durfte Jocelyn nach Hause. Obwohl ihre Geschichte in der Tat wundervoll ist, hat sie doch mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Ihre Eltern haben erst vor kurzem entdeckt, dass sie blind ist. Auch braucht sie eine Sonde, um ernährt zu werden. Aber sie macht große Fortschritte in ihrer Entwicklung. Shirley sagt, dass sie oft das Gefühl hat, dass sie an 1000 Stellen zugleich sein muss: „Die Gnade Gottes macht es möglich, dass ich alle Aufgaben erfüllen kann, in diesem verrückten, aber schönen Leben. Ich möchte nichts ändern.“

Nie hat das Ehepaar den älteren Kindern der Familie erzählt, was die Ärzte über Jocelyn gesagt haben.

Nun sind sie sehr froh, dass sie es nicht getan haben. Es hätte nur für noch mehr Stress in der Familie gesorgt. Die größeren Kinder der Familie lieben Jocelyn sehr. Sie gehen lieb und freundlich mit ihr um, und sogar der nur ein Jahr ältere Jackson kann nicht genug von seiner kleinen Schwester bekommen. Shirley zufolge hat die Familie alles dem großen Vertrauen zu verdanken, das sie in Gott gesetzt haben.

In Pro Vita - Leben und Familie Nr.234 – März-April 2017
von Pro Vita - Leben und Familie vzw
Verlagsleitung und Redaktion: Albert Geudensstr. 19 - B-2800 Mechelen
Tel. 015/410355 E-mail: info@provita.be

Freitag, 31. März 2017

Nur noch 9 Tage

Diese erstmalige Gebetsaktion in Frankfurt endet am 9. April. Jeder kann mitmachen, mitbeten für die Rettung ungeborener Kinder.








Sonntag, 26. März 2017

Zusammenhang zwischen Abtreibung und Brustkrebs

Weitere Lüge der Abtreibungslobby fällt:
Zusammenhang zwischen Abtreibung und Brustkrebs deutlich

Klarer Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Abtreibung: Breast Cancer Surgeon Angela Lanfranchi: The Abortion-Breast Cancer Link is Real *)

Dr. Angela Lanfranchi ist Brustkrebs Chirurgin in New Jersey und Forscherin.
Seit Jahrzehnten studiert sie den Zusammenhang zwischen Abtreibung und Burstkrebs.

Kommentar von Mathias von Gersdorff: 

Die Einführung und vor allem die Aufrechterhaltung der Abtreibung sind auf einem ungeheuerlichen Konstrukt von Lügen aufgebaut.

So wurden in den 1970er Jahren die Zahlen der illegalen Abtreibungen maßlos übertrieben. Man sprach ungeniert von ca. einer Million Fällen in Deutschland.

Hartnäckig wurde auch behauptet, in den ersten Wochen nach der Zeugung könne man noch nicht von einem Menschen sprechen. Im Mutterleib sei lediglich ein „Zellklumpen“ vorhanden.

Allen Erkenntnissen zum Trotz bestreiten die Abtreibungsaktivisten - darunter viele Ärzte - Abtreibungen würden negative psychische Folgen hinterlassen. Das „Post-Abortion-Syndrom“ wird als ein Märchen abgestempelt.

Nun kommt eine neue Lüge ans Licht: Abtreibungen begünstigen erheblich Brustkrebs.

Der Zusammenhang sei nicht zu leugnen, so die US-amerikanische Chirurgin Angela Lanfranchi laut einem Artikel in LifeNews *).

Man fragt sich: Sind die Menschen, vor allem die Eliten, die sich mit der gegenwärtigen Abtreibungspraxis abgefunden haben, tatsächlich so beschränkt, diese Lügenarchitektur nicht zu durchzuschauen?

Oder wollen sie das Offensichtliche nicht sehen?

Die zweite Option wäre fast schlimmer als die erste, denn wir hätten es mit einer eindeutigen Komplizenschaft der Eliten mit der massenhaften Tötung unschuldiger Menschen zu tun.

*) Originalartikel auf Englisch HIER

Samstag, 25. März 2017

Ein Gleichnis zu Nachwuchs und Abtreibungen

 
Weihbischof Andreas Laun


„In einem fernen Land lebten die Menschen glücklich und zufrieden. Es gab alles, was die Menschen zum Leben brauchten, vor allem auch Wasser; die meisten Häuser hatten eine eigene Quelle. Allerdings, viele Quellen-Besitzer schätzten ihr Wasser nicht und wollten ihre Brunnen eigentlich zuschütten, um kostbares Bauland zu gewinnen. Aber der König, der ein kluger und vorausschauender Mann war, erließ, trotz allen Drängens von Seiten der Leute, Gesetze zum Schutz der Quellen: „Kein Leben ohne Wasser, keine Zukunft ohne Wasser“, pflegte er zu sagen! 

Eines Tages starb der König, ein Neuer kam an die Macht und er - er kannte seinen Vorgänger nicht wirklich und lachte über dessen ‚konservative‘ Einstellung! Er erlaubte das Zuschütten und sogar Zubetonieren der Quellen: Er wolle niemanden bevormunden, jeder solle selbst entscheiden, was er mit seiner Quelle machen wolle, sagte er! Und so kam es, dass mehr und mehr Quellen stillgelegt oder ins Meer abgeleitet wurden. Als das Wasser im Land spürbar knapp zu werden begann und die Felder austrockneten, lachten der König und seine Minister. Sie ließen Wasser einführen, mehr und mehr. Dieses kostete viel Geld und zudem musste es, weil mit Meerwasser vermischt, aufbereitet werden! 

Aber die Regierung ließ weiter Wasser einführen und unterstützte sogar das Zuschütten von Quellen, um so, sagte sie, die Freiheit der Menschen nicht zu beschränken und es jedem zu ermöglichen, so zu leben, wie er wolle! Alle wussten inzwischen, dass der alte König recht gehabt hatte mit seinem: „Ohne Wasser kein Leben, ohne Wasser keine Zukunft“.

Unübersehbar war, dass die Ernte-Erträge zurückgingen und das Land verarmte; alle begriffen längst, dass man die Quellen wieder aufmachen und schützen sollte. Aber die Mächtigen im Land konnten und wollten um keinen Preis zugeben, dass sie sich geirrt hatten! Während sie die Steuern erhöhten und der Bevölkerung neue, teuere Wasser-Importe ankündigten, erwähnten sie mit keinem einzigen Wort, wie viele Quellen es im Land eigentlich gab und wie viele, Jahr für Jahr zugeschüttet worden waren, dass dieses Wasser bester Qualität und die Freilegung der Quellen die billigste und einzig wirklich erfolgreiche Problem-Lösung wäre! Nur, keiner der Verantwortlichen getraute sich diese Wahrheit auszusprechen, und die wenigen, die sie hinausschrien, wurden mundtot gemacht, als Ewiggestrige und Feinde des Fortschritts verlacht! Ob es dieses Land in 10 oder 20 Jahren noch geben wird, weiß niemand, sicher nicht so, wie es heute noch ist!“ 


Dies ist eine Meditation mit dem Titel KLARTEXT, die Anfang August 2010 von Mgr. Andreas Laun, Weihbischof der Diözese von Salzburg, veröffentlicht wurde (Internet : Kath.net und kathTube.com). Weil dieser Bischof als entschiedener Pro-Life-Anwalt in Österreich bekannt ist, versteht man leicht, dass hier das Wasser das entstehende menschliche Leben bedeutet, die Schließung der Brunnen die Abtreibung ist, die Einfuhr von Wasser auf die Masseneinwanderung hinweist, und die Not am Ende den hoffnungslosen Amoklauf der modernen und progressiven Länder in den Abgrund des legalen kollektiven Selbstmords durch Tötung der Babys bedeutet. 

Das Land, das nicht mehr so sein wird wie heute, ist natürlich Österreich, aber auch Deutschland, Frankreich und ganz Europa. 

Quelle: UNEC, Ru 31/2010 - INTERNATIONAL (ru, 7. August 2010).

Freitag, 24. März 2017

„Babycaust-Gedenktag“ einführen

Grab- und Gedenkmal für Ungeborene in Rüdesheim

Nach dem „Holocaust-Gedenktag"
auch einen „Babycaust-Gedenktag“ einführen!

Der 27. Januar ist seit 1996 „Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“.
An diesem Tag wird weltweit in verschiedenen Veranstaltungen besonders der Millionen Opfer des Nationalsozialismus gedacht. 
Dieser Gedenktag ist wichtig und richtig, denn die Verbrechen der NS-Diktatur sollen den nachfolgenden Generationen als mahnendes Beispiel vor Augen geführt und alles unternommen werden, dass solches Unrecht nie wieder geschieht.

Die Initiative „Nie Wieder“ fordert erstens, den 28.12. (weltweit liturgischer „Tag der unschuldigen Kinder“) als „Babycaust-Gedenktag“ einzuführen, 
zweitens sofort den weltweiten „Massenmord an unseren ungeborenen Kindern“ zu stoppen.
Günther Annen


„Unsere Politiker sind doch nicht mehr glaubwürdig, wenn sie jedes Jahr einen Kranz am Holocaust-Gedenkmal niederlegen, großartige Reden schwingen und den
derzeitig stattfindenen ,Babycaust‘, den Massenmord an unseren ungeborenen Kindern, nicht nur zulassen, sondern größtenteils auch noch staatlich finanzieren“, erklärt Günter Annen, der Vorsitzende der Initiative „Nie wieder“.

Donnerstag, 23. März 2017

Nur die Ehe bringt Geborgenheit

Die Heirat von Sarah und Tobia, 1841 - Felix Schaadow.
Öl auf Leinen - Private Sammlung Fürst von Liechtenstein.
Von Studien über das Sexualverhalten Jugendlicher weiß man, dass viele junge Frauen nur deshalb Geschlechtsverkehr haben, weil sie ansonsten befürchten, ihre Freunde würden sie verlassen. Die Frau sucht also eine Beziehung, in der sie eine gewisse Geborgenheit und menschliche Wärme findet. Doch nur die Ehe kann diese existentiellen Bedürfnisse befriedigen, weil sich der Mann in der Ehe verpflichtet, seine Frau zu beschützen und ihr die materiellen Bedingungen zu geben, damit sie Mutter sein kann.

 („Der Kampf ums Leben“, Mathias von Gersdorff, DVCK e.V., 2012)