Mittwoch, 12. März 2025

Ein junger Teilnehmer berichtet vom Marsch für das Leben in Innsbruck

 Elias Burow

„Wir sind Pro-Life“ – Mit dieser Parole zog der Marsch der Lebensschützer und Aktivisten für die Verteidigung des grundlegendsten aller Rechte durch die Straßen von Innsbruck. Die Aussage ist eindeutig: Wir sind für das Leben und sind bereit dafür zu kämpfen. Ganz anders der unangemeldete Gegenprotest, der mit Pfeifen, kreischen und den immergleichen Parolen den Marsch fürs Leben attackierte. Die Freiwilligen der TFP stellten sich dieser Schar der Lebensfeinde entgegen und vereitelten ihre Vorhaben die Teilnehmer des Marsches einzuschüchtern und niederzubrüllen.


Am 8. März, dem sogenannten „Internationalen Frauentag“ organisierte die österreichische Jugend für das Leben einen Marsch fürs Leben in Innsbruck. Die Kundgebung begann vor der historischen Annasäule, deren Spitze die Gottesmutter ziert. Nachdem die Freiwilligen der TFP im Angelusgebet die Fürsprache Unserer Lieben Frau erflehten, machten sie sich daran Stellung einzunehmen und mit der Wahl der Fahnen des Vatikans und des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation eindeutig zu bekennen: Wir kämpfen für die Vormacht der Heiligen Katholischen Kirche und für eine christliche Gesellschaft. Unmittelbar danach machten sich auch die ersten Störrufe der Gegenseite bemerkbar. Die Eingangsrede hatte kaum begonnen, als sich eine Front formierte, mit Trillerpfeifen und selbstbemalten Pappschildern bewaffnet. Sofort bewegten sich die Freiwilligen der TFP mit Banner und Fahnen zur unangemeldeten Gegendemonstration, um den Übergriffen der Linksradikalen entschlossen entgegenzutreten und ihrer Botschaft der Verachtung des Lebens mit der Verkündung der Wahrheit zu begegnen.  Der Tiroler Polizei jedenfalls schien unsere Anwesenheit sehr willkommen, schließlich hatte sie kein Problem, mit unserem Megaphon Durchsagen an die Gegendemonstranten zu machen.



Nach dieser zumindest lästigen Störung, setzte sich der Marsch in Bewegung mit unseren Freiwilligen als Nachhut, um so alle Übergriffe der Gegenseite zu vereiteln. So ging es voran bis zu einem Engpass auf dem Weg, den sich ein paar Störer zu Nutze machten, um einen Sitzstreik zu veranstalten und den Marsch am Weitergehen zu hindern. Dieser lästige Zwischenfall wurde zum Anlass für eine lautstarke Auseinandersetzung zwischen den Freiwilligen der TFP und einer großen Gruppe Lebensfeinde. Während diese tanzten, keiften und allerlei Obszönitäten verübten, konnten wir mit Parolen, die auf die Gefahr der Abtreibung hinwiesen, den selbstmörderischen Charakter der Abtreibung hervorheben: „Abtreibung tötet in Österreich eine Generation nach der anderen!“ Dazu wurde ein öffentlicher Rosenkranz gebetet. So baten wir um Gottes Beistand im Kampf gegen und zur Sühne für die schreckliche Sünde der Abtreibung. Die Reaktion darauf waren die üblichen gotteslästerlichen ordnungsverachtenden Parolen. Besonders eindrücklich wurde die Auseinandersetzung als gegen Ende der Blockade die Freiwilligen der TFP zusammen mit anderen Organisatoren das Lied der Bernadette sangen und beim Refrain des Liedes die Rosenkränze emporhoben. Deutliche wurde: Wir sind katholisch, wir lieben das Leben, wir lieben Gott, seine Ordnung und seinen Willen. Die Gegenseite reagierte mit weiteren obszönen Handlungen und Gotteslästerungen und stellte unter Beweis, dass sie Gott, seine Ordnung und das Leben verachten und hassen.

Als die Sitzblockade aufgelöst und der Marsch fortgesetzt wurde, machte sich deutlich bemerkbar, dass der Wille der Störer gebrochen war. Man konnte eine bedeutende Erschöpfung bei ihnen bemerken, eine Trägheit und Ausdünnung ihrer Reihen. Die Verteidiger der Wahrheit jedoch setzten sich mit neuer Kraft in Bewegung, die Überreste des Gegenprotests, die sich stationsweise über den Weg verteilten, verstummten schnell als sie mit unseren Parolen konfrontiert wurden. Als wir ein zweites Mal anhalten musste, war die uns gegenüberstehende Gruppe auf 20- 30 Personen geschrumpft, obwohl zuvor mindest 200 zu zählen waren. Erneut beweist sich, dass die Feinde des Lebens unfähig sind einer gut organisierten und entschlossenen Gruppe entgegenzutreten, mögen die zahlenmäßigen Unterschiede noch so sehr zu unserem Nachteil stehen. So kam schließlich der Marsch wieder an seinem Ausgangsort an. Wer vom Gegenprotest noch geblieben war, wurde nun von der Polizei vom Platz entfernt und so ging dieser Marsch positiv zu Ende.

Wie so oft zeigt sich, dass man der herrschenden Kultur des Todes entgegentreten kann. Es kommt in diesem Kampf nicht auf die bloße Zahl an, viel mehr sind Entschlossenheit und Kampfesmut, sowie die Hingabe an den Willen Gottes die entscheidenen Faktoren. Wir kämpfen im Vertrauen auf Gott und Maria mit Entschlossenheit für die Wahrheit und wissen, dass wir siegen werden. Und es beweist sich wieder und wieder, dass selbst die radikalsten Gruppen unserer Feinde dagegen machtlos sind. Wir rufen deshalb jeden auf, uns bei diesem Kampf zu unterstützen.


Quelle: https://tfp-deutschland.de/

Photos: JFL / J. Luiz