Mittwoch, 22. September 2021

Studie: Herz schlägt schon am 16ten Tag nach der Zeugung


 Netzfund einer Studie aus dem Jahr 2016,
über die kaum gesprochen wird!

Diese Forschungsergebnisse sind nämlich sensationell: Das menschliche Herz schlägt schon 16 Tage nach der Zeugung.

Bisherige Vermutung war, dass erst vier Wochen nach der Zeugung das Herz im Embryo zu schlagen beginnt.

Ein weiteres Beispiel dafür, dass mit der Zeugung ein ganzer Mensch entsteht!

Die Studie führte die „University of Oxford“ in Großbritannien durch.

Eigentlicher Anlass für die Studie war ein besseres Verständnis des menschlichen Herzens um Krankheiten vorbeugen zu können. Die Finanzierung kam von der British Heart Foundation (Britische Herz-Stiftung).

Die Nachricht ist eine Sensation, denn in etlichen Ländern wird den Müttern, die eine Abtreibung erwägen, dass das Herz noch nicht schlägt. Viele meinen dann, der Embryo wäre noch kein „richtiger“ Mensch.

Diese Ergebnisse zeigen noch deutlicher als bislang bekannt, dass der Unterschied zwischen den geborenen und den ungeborenen Menschen sehr gering ist.

Es ist paradox: Die moderne Technologie hilft uns, immer besser das Leben unserer ungeborenen Geschwister kennenzulernen. Gleichzeitig ermöglicht diese Technologie eine Rasterfahndung nach Babys mit Krankheiten, um sie gegebenenfalls abzutreiben.

 

Weitere Informationen:

A baby's first heartbeat is just 16 days after conception: Breakthrough could lead to new cures for congenital disease

https://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-3833015/A-baby-s-heart-beats-just-16-days-conception-Heartbeat-breakthrough-lead-new-cures-congenital-disease.html

First of our three billion heartbeats is sooner than we thought

https://www.ox.ac.uk/news/2016-10-11-first-our-three-billion-heartbeats-sooner-we-thought

The Human Heart Begins Beating Just 16 Days After Conception

https://www.iflscience.com/health-and-medicine/human-heart-begins-beating-just-16-days-after-conception/

Oxford Research: Heart beats in 16 days

https://www.fflnwo.org/heart-beats-in-16-days.html


Dieser Artikel erschien erstmals in https://aktion-sos-leben.blogspot.com/


Dienstag, 6. Juli 2021

Selektive Abtreibung von Mädchen nimmt weltweit erschreckende Ausmaße an

Lina Schmitt

Allein in Asien fehlen 160 Millionen Frauen und Mädchen. Sie sind nie geboren worden, sondern wurden abgetrieben. Durch selektive Abtreibung weiblicher Föten nicht nur in China und Asien, auch in Europa nimmt die Abtreibung weiblicher Embryos erschreckende Ausmaße an.

Weltweit werden Babys im Mutterleib getötet, weil sie Mädchen sind. In Indien und China führt die selektive Abtreibung mittlerweile zu massiven demografischen und sozioökonomischen Problemen. Laut dem State of the World Population 2020 der UNO fehlten im Jahr 2020 in China 72 Millionen Frauen, in Indien knapp 46 Millionen und weltweit 140 Millionen Frauen aufgrund vorgeburtlicher oder späterer Kindestötung.

„Es ist wichtig, dass Gesetze weltweit die diskriminierende Praxis der geschlechtsselektiven Abtreibung verbieten", betont die Wiener Ethikerin Susanne Kummer (IMABE). Wenn ein Schwangerschaftsabbruch rechtlich gesehen nur unter bestimmten Bedingungen straffrei ist, dann deshalb, weil vor dem Recht alle Menschen gleiche Würde und Schutz genießen. Das ist die Grundlage der Demokratie. „Wo immer eine Personengruppe sich herausnimmt, einer anderen Personengruppe das Grundrecht auf Leben abzusprechen, kommen wir als Gesellschaft in eine gefährliche Schieflage“, so die Ethikerin.

Auch China kämpft seit Jahren mit einem unaufhaltsamen Frauenmangel. Ein normales Geschlechterverhältnis liegt laut WHO im Schnitt bei 105 (zwischen 103 und 106 Jungen) zu 100 Mädchen. In Indien liegt sie bei 111,6, in China bei 111,9. Aus Kostengründen bekommen viele Chinesen immer noch nur ein Kind – und dann eben einen Jungen – obwohl die staatliche Ein-Kind-Politik 2016 aufgehoben wurde. 

Die UN schätzt: „Weltweit fehlen schätzungsweise 113 bis 200 Millionen Frauen, weil weibliche Föten gezielt abgetrieben, Mädchen als Babys getötet oder so schlecht versorgt werden, dass sie nicht überleben.

In Europa ist dies ebenfalls ein Problem. In der Schweiz hat 2018 der Bundesrat im Rahmen der Novellierung des Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen (GUMG) verboten, das Geschlecht vor der 12. SSW mitzuteilen bzw. im Falle der Gefahr von Abtreibung nur wegen des Geschlechts (vgl. Bioethik aktuell, 9.10.2017). In Norwegen, Schweden und Großbritannien gibt es bei Einwanderern aus asiatischen Kulturkreisen vor allem beim zweiten oder dritten Kind eine erkennbar hohe Geburtenquote bei den Jungen, was als typisches Indiz für eine vorgeburtliche Geschlechtsauswahl gilt, berichtet kath.net am 12.06.21.

Gleichermaßen ist in den Balkanstaaten die Tötung von ungeborenen Mädchen erheblich hoch: Im Kosovo werden 110,7 Jungen pro 100 Mädchen geboren, in Albanien sind es 108,9, in Mazedonien 110,4 und in Montenegro 108,8. Eine Frau nimmt sich das Leben, der Grund ist das ungeborene Mädchen in ihrem Bauch. Sie stirbt aus Verzweiflung, weil ihr Kind das falsche Geschlecht hatte, nicht in China oder Indien, sondern im europäischen Albanien. Die geschlechtsbezogene Abtreibung, der Völkermord an Mädchen, ist nicht mehr weit weg, sondern vor den Toren der EU angekommen.

Männerherrschaftliche Familienstrukturen fordern Söhne - traditionelle Familienstrukturen fordern männliche Nachfolger. Mädchen sind eine Last, erfordern Mitgift, männliche Nachkommen tragen den Familiennamen weiter und während Frauen nach der Heirat ihre Familie verlassen, kümmern Söhne sich um ihre alten Eltern.

Auch in den Industrieländern verbreitet sich die Geschlechtsselektion

Ebenso verbreitet sich die Geschlechtsselektion in den USA und wird auch dort zur Normalität. Die neuen Methoden gehören inzwischen zum Standardrepertoire von Reproduktionskliniken. Durch künstlicher Befruchtung werden dabei im Labor Embryonen hergestellt (In-Vitro-Fertilisation) und dann auf unerwünschte Eigenschaften selektiert – z. B. das Geschlecht. Dann werden nur diejenigen Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt, die die erwünschten Merkmale aufweisen.

Es ist primär nicht mehr der Wunsch nach einem gesunden Kind sondern die Geschlechterwahl ist inzwischen der Grund vieler Abtreibungen weltweit.


Montag, 28. Juni 2021

Matic-Report: Im Parlament verloren, auf der Straße gewonnen

 


Pilar Herzogin von Oldenburg

Gegen dieses Dokument des Todes hat sich eine große europaweite Allianz all jener gebildet, die Ja zum Leben sagen.

Denn was die Herzen betrifft, haben wir gesiegt: Eine gewaltige Stimme hat sich in ganz Europa erhoben und für die Rechte der Schwächsten unserer Gesellschaft Zeugnis abgelegt.

Im EU-Parlament hat diese Mobilisierung aber leider nicht gereicht, um dem Matic-Report zu besiegen: 378 Abgeordnete stimmten für die EU-Resolution, 255 dagegen und 42 enthielten sich.

Der Matic-Report postuliert ein „Recht auf Abtreibung“ und beabsichtigt das Recht von Ärzten, aus Gewissensgründen eine Mitwirkung an Abtreibungen abzulehnen, zu beschneiden. Alternative Entwürfe der Fraktionen der Christdemokraten und der Konservativen scheiterten. 

Ja, wir haben im Parlament verloren. Aber:

• Der sog. Matic-Report musste im Vergleich zum Anfangs-Entwurf erheblich „abgemildert“ werden, um überhaupt eine Mehrheit zu bekommen.

• Manche Fraktionen im EU-Parlament haben fast geschlossen gegen den Report gestimmt, obwohl sie anfangs dem Papier nicht abgeneigt waren (wie etwa die Europäische Volkspartei (Christdemokraten)).

• Wichtige Stimmen, die sich seit Langem nicht zu parlamentarischen Vorgängen im EU-Parlament geäußert hatten, haben sich gemeldet (wie etwa die Europäische Bischofskonferenz COMECE und weitere Bischofskonferenzen).

Die Resolution ist rechtlich nicht bindend, kann aber in politischen Debatten als Druckmittel verwendet werden. 

Wichtiger aber ist die sichtbar gewordene Mobilisierungskraft des Lebensrechts: 

Ein großes europäisches Netzwerk von Initiativen zum Schutz des Lebens hat schnell und entschlossen auf diesen Angriff reagiert und Proteste organisiert. 

Auf der Gegenseite ist nichts Vergleichbares geschehen.

Es gab keine nennenswerte Initiative, die FÜR den Matic-Bericht Unterschriften gesammelt hat, auch keine Bilder mit fanatischen Abtreibungsaktivisten, wie wir sie von den Märschen für das Leben kennen.

Keiner hat E-Mails an die EU-Abgeordneten mit der Forderung geschickt, FÜR den Matic-Bericht zu stimmen.

Fazit: Die Abstimmung am 24. Juni 2021 zeigt die Mehrheitsverhältnisse im Plenarsaal (nach dem Brexit, denn die Briten, die in das Parlament im Jahr 2019 gewählt wurden, waren nicht mehr anwesend).

Was die Menschen aber in ganz Europa bewegt, haben wir gezeigt: Europa will das Leben, nicht den Tod!

Foto: © European Union, 2021

Studie bestätigt, dass ungeborene Babys auf die Stimme und Berührung der Mutter reagieren


Heather Mount

Eine Studie hat gezeigt, dass ungeborene Babys positiv darauf reagieren, wenn ihre Mütter mit ihrem „Babybauch“ sprechen oder ihn streicheln.

Forscher der University of Dundee fanden heraus, dass Babys den Mund viel mehr öffneten, wenn ihre Mütter mit ihnen redeten, und lächelten, wenn ihre Mütter ihren Bauch streichelten.

Dr. Emese Nagy, Hauptautorin der Studie, sagte, die Ergebnisse „begründen, was Mütter bereits wissen – dass ihre Babys mit ihnen kommunizieren, bevor sie geboren werden“.

Studie

Die Studie, die in der Zeitschrift Infant Behavior and Development veröffentlicht wurde, berief zwölf Mütter zwischen 25 und 33 Schwangerschaftswochen für eine hochauflösende 4D-Ultraschallbildwiedergabe.

Die Forscher baten die Frauen, fünf verschiedene Arten der Interaktion mit ihren Babys auszuprobieren, von schweigendem Sitzen bis hin zu interaktivem Sprechen und Berühren.

Die Ultraschallvideos ergaben, dass Babys mehr als 60 Prozent der Zeit ihr eigenes Gesicht und ihren eigenen Körper berührten, wenn ihre Mutter sprach.

Der Umgang mit einem ungeborenen Baby ist nicht nur ein Wunschdenken der Mutter

Beweise

Dr. Nagy sagte: „Obwohl dies eine kleine Studie ist, zeigt sie sicherlich, dass die Interaktion mit einem ungeborenen Baby nicht nur ein Wunschdenken der Mutter ist.“

Sie fuhr fort: „Viele Mütter haben das Gefühl, dass sie mit ihren Babys im Mutterleib kommunizieren können, indem sie sie berühren oder mit ihnen sprechen, und diese Studie hat es Müttern ermöglicht, dies vor ihren Augen zu sehen.“

Die Ergebnisse erweitern frühere Studien, die zeigen, dass Neugeborene das Lächeln und die Handgesten ihrer Eltern kopieren und sich aufregen, wenn jemand aufhört, mit ihnen zu sprechen.

24 Wochen Abtreibungen

Anfang dieses Jahres forderte ein Abgeordneter die Regierung auf, Schmerzlinderung für alle Babys zu verlangen, die sich ab einer Schwangerschaft von mindestens zwölf Wochen medizinischen Eingriffen im Mutterleib unterziehen – einschließlich Abtreibung.

Trotz der Beweise rät die Anleitung des Royal College of Obstetricians and Gynaecologists Ärzten derzeit, den Eltern mitzuteilen, dass ein Baby während einer Abtreibung vor der 24. Schwangerschaftswoche „keine Schmerzen verspürt“.

In Großbritannien ist ein Schwangerschaftsabbruch aus den meisten Gründen bis zu 24 Wochen erlaubt – für Kinder mit Behinderung jedoch bis zur Geburt möglich. Dies wurde verwendet, um Abtreibungen bei Erkrankungen wie Down-Syndrom und Gaumenspalte zu rechtfertigen.

 

Aus dem Englischen mit Hilfe von Googel Übersetzer in.
https://www.christian.org.uk/news/unborn-babies-react-to-mothers-voice-and-touch-study-confirms/

Vom 30. April 2021

 

Dienstag, 15. Juni 2021

Vom Mainstream totgeschwiegen

  Der Anti-Abtreibungsfilm „Unplanned“

 schafft es trotzdem auf die DVD-Bestsellerliste

VON JOSE GARCiA

„Der Spiegel“ führt Beststellerlisten nicht nur für Bücher, sondern unter anderem auch für verkaufte DVD. In der aktuellen Wochenliste steht an vierter Stelle „Unplanned - Was sie sah, änderte alles“.

Der Film basiert auf dem autobiografischen Buch von Abby Johnson, die jahrelang für die Abtreibungsorganisation „Planned Parenthood“, zuletzt als Klinik-Leiterin, gearbeitet hatte, ehe sie erstmals persönlich bei einer Abtreibung assistierte. Dies „änderte alles“. Sie kündigte und engagierte sich ab dem Zeitpunkt in der Lebensrechtsbewegung. Die von ihr ins Leben gerufene Organisation „And then, there were none“ hat mehr als 500 ehemalige „Planned Parenthood“-Mitarbeiter überzeugt, der Abtreibungsindustrie den Rücken zu kehren.

In Deutschland fand sich kein Verleih, der „Unplanned“ ins Kino bringen wollte. Es fand lediglich eine Vorstellung in Fulda statt, die am 3. September vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) organisierte Filmpremiere, an der Corona-bedingt nur 150 Personen teilnehmen durften. Darüber hinaus wurde der Film von den Mainstream­Medien ignoriert. EWTN, Bibel-TV und

auch „Die Tagespost“ besprachen ihn hingegen. Außerdem warb für den Film die „Stiftung Ja zum Leben“.

Maria Schmidt, die den Kontakt zu den beiden Produzenten, Drehbuchautoren und Regisseuren des Films Chuck Konzelmann und Cary Solomon herstellte und die deutsche Synchronisation sowie die Herausgabe des Filmes in Deutschland koordinierte, freut sich: „Das ist ein hervorragendes Ergebnis, wenn man auch bedenkt, dass ,Unplanned‘ insbesondere durch Mund-zu­Mund-Propaganda bekannt wurde. Ich kenne etliche Leute, die eine DVD gekauft haben, um ihren Freunden den Film zu zeigen.“ Wahrscheinlich waren viele von ihnen vom Film so begeistert, dass sie selbst die DVD erworben haben.

Für die Erhebung der Verkaufsdaten für die Spiegel-Beststellerliste ist die Firma „Mediacontrol“ mit Sitz in Baden-Baden zuständig. Auf Anfrage der „Tagespost“ führt sie aus, wie die Daten erhoben werden: „Sowohl stationäre als auch Online-Verkäufe in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden uns als offiziellem Erhebungsorgan täglich gemeldet. Wir decken damit die Abverkäufe zu 88 Prozent ab.“ Damit ist die Zahlenkonsistenz abgesichert.

Dennoch gibt es einige Abweichungen zwischen der „Spiegel“- und der eigenen „Mediacontrol“-Liste: Erstere unterscheidet zwischen „DVD Spielfilm“ und „DVD TV & Hobby“: „Unplanned“ steht wie erwähnt an vierter Stelle auf der ersten, „DVD Spielfilm“- Liste. „Der Spiegel“ unterscheidet allerdings nicht zwischen DVD und Blu­Ray. Dies tut aber „Mediacontrol“ mit dem Ergebnis, dass auf der DVD-Liste „Unplanned“ sogar an zweiter Stelle erscheint.

Ob nun an zweiter oder vierter Stelle der meist verkauften DVDs: Für einen Spielfilm, der gar nicht in den Kinos gezeigt und von den meisten (weltlichen) Medien verschwiegen wurde, ist das schon ein herausragendes Ergebnis.



„Unplanned“, Regie: Chuck Konzelman, Cary Solomon, USA 2020, 105 Minuten (FSK: ab 16 Jahren). DVD: EAN 4051238076967, EUR 15,--.

 





Quelle: Die Tagespost, 27. März 2021 S. 22, Medien

 

 

 

Mittwoch, 9. Juni 2021

Massive Medienkampagne gegen Lebensrecht

Pilar Herzogin von Oldenburg

(SOS LEBEN 08.06.2021)  Gegenwärtig lassen viele Massenmedien keine Gelegenheit aus, um gegen das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder zu agitieren.


 * „Stern“: Ein Großteil der Ausgabe vom 2. Juni 2021 ist dem „Kampf für das Recht auf Abtreibung“ gewidmet. Das Deckblatt imitiert die Aktion „Ich habe abgetrieben“ aus dem Jahr 1971.

* Der Spiegel veröffentlicht in der Ausgabe vom 5. Juni 2021 ein langes Interview mit der Überschrift „Liebe junge Frauen: Das Recht auf Abtreibung ist nicht gesichert“.




* Besonders grausam, widerlich und gemein ist RTL am 5. Juni 2021 mit der Überschrift: „Das war kein Kind, das war eine befruchtete Zelle“.




* Deutschlandfunk Kultur empörte sich am 3. Juni 2021 in „Noch immer sind Abtreibungen rechtswidrig“.


Das sind nur ein par Beispiele von vielen.

Sie sehen selbst: Viele Massenmedien werben für die völlige Entrechtung der ungeborenen Kinder.

Das ist nichts anderes als Wahlwerbung für die Grünen, jene Partei, die aus Deutschland den totalen Abtreibungsstaat machen will.

Unterstützen Sie das Lebensrecht der ungeborenen Kinder.


Dienstag, 8. Juni 2021

Kinder im Mutterleib erkennen Gesichter

 


Eine medizinische Studie hat herausgefunden, dass Kinder schon vor der Geburt und durch die Gebämutterwand hindurch auf gesichtsähnliche Reize reagieren. Die Studie erschien bereits Mitte 2017 in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Current Bioloqy.

Wissenschaftlich gesichert galt bisher, dass Babys bereits kurz nach ihrer Geburt eine Präferenz zeigen, eher auf einen aufrechten gesichtsähnlichen Reiz zu reagieren als auf einen auf dem Kopf stehenden gesichtsähnlichen Reiz oder andere dargestellte Reize. Unklar war bisher, ob auch Ungeborene eher auf gesichtsähnliche als auf andere Reize reagieren. Wissenschaftliche Untersuchungen in diese Richtung waren durch die zu ungenaue Bildgebung bisher erfolglos. Mit Fortschritten in der 4D-Ultraschalltechnik war nun eine detailliertere Beurteilung des fetalen Verhaltens möglich. So wurden Ungeborenen im dritten Trimester drei Punkte als Darstellung eines Gesichtes dargeboten, indem sie auf den Bauch der Mutter projiziert wurden. Die Punkte wurden sowohl als aufrechtes (eine dem menschlichen Gesicht ähnliche Form) als auch als invertiertes Muster dargeboten. Es zeigte sich, dass die Ungeborenen ihre Kopfposition häufiger auf die aufrechten Reize ausrichteten. Bei der Projektion des invertierten Musters drehten sie ihren Kopf häufig sogar weg.

Die Studie schließt daraus, dass die Gesichtserkennung von Menschen nicht erst von Erfahrungen nach der Geburt abhängig ist, sondern bereits vorgeburtlich veranlagt und funktionsfähig ist. Schon Kinder im dritten Trimester können Gesichtsformen von anderen Formen unterscheiden, suchen demnach bereits vor ihrer Geburt menschlichen Kontakt.

Quelle: www.ifamnews.com / LEBE 150/2021