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Samstag, 3. März 2018

Die Mutterschaft und das Geheimnis des Lebens



„Die Mutterschaft enthält eine besondere Gemeinschaft mit dem Geheimnis des Lebens, das im Schoß der Frau heranreift: Die Mutter steht staunend vor diesem Geheimnis, und mit einzigartiger Intuition »erfasst« sie, was in ihr vor sich geht. Im Licht des »Anfangs« nimmt die Mutter das Kind, das sie im Schoß trägt, als Person an und liebt es. Diese einmalige Weise des Kontaktes mit dem neuen Menschen, der sich formt, schafft seinerseits eine derartige Einstellung zum Menschen - nicht nur zum eigenen Kind, sondern zum Menschen als solchem -, dass dadurch die ganze Persönlichkeit der Frau tief geprägt wird.“ 

(Johannes Paul II, „Mulieris Dignitatem“, 18)

Donnerstag, 23. März 2017

Nur die Ehe bringt Geborgenheit

Die Heirat von Sarah und Tobia, 1841 - Felix Schaadow.
Öl auf Leinen - Private Sammlung Fürst von Liechtenstein.
Von Studien über das Sexualverhalten Jugendlicher weiß man, dass viele junge Frauen nur deshalb Geschlechtsverkehr haben, weil sie ansonsten befürchten, ihre Freunde würden sie verlassen. Die Frau sucht also eine Beziehung, in der sie eine gewisse Geborgenheit und menschliche Wärme findet. Doch nur die Ehe kann diese existentiellen Bedürfnisse befriedigen, weil sich der Mann in der Ehe verpflichtet, seine Frau zu beschützen und ihr die materiellen Bedingungen zu geben, damit sie Mutter sein kann.

 („Der Kampf ums Leben“, Mathias von Gersdorff, DVCK e.V., 2012)

Samstag, 13. August 2016

Vater- und Mutterschaft als Geschenk und Aufgabe

Helfen wir jungen Menschen, dass sie sich ihre große Berufung zur Vater- bzw. Mutterschaft als Geschenk aber auch als Aufgabe vor Augen halten. Kinder brauchen einen unersetzbaren Bezug zu ihrem Vater und zu ihrer Mutter, damit sie sich nicht als zufällig in diese Welt gesetzt betrachten, sondern aufgrund einer Entscheidung aus Liebe. Und sie haben das Recht, den eigenen Vater und die eigene Mutter kennenzulernen und in einer Familie aufzuwachsen.
Die positiven Erfahrungen, die von den Kindern und Jugendlichen in ihren Familien gemacht werden, fördern und erleichtern ihre menschliche, geistig-geistliche Entwicklung.

(Bischof Ivo Muser, Bozen-Brixen)


Dienstag, 5. April 2016

Die ersten Schritte


Die ersten Schritte

Zu sehen ist ein ärmlicher Raum in einem italienischen Haus. Der Verputz an den Wänden blättert ab, der Besen lehnt an einem brüchigen Sessel, ein Ölpapier ersetzt eine Fensterscheibe und der Steinboden hat tiefe Fugen.

Die Mutter, die auf einer Truhe unter dem Fenster sitzt, streckt ihrem Kind, das versucht, die ersten Schritte zu tun, die Hand entgegen. Die ältere Schwester bietet dem kleinen Mädchen einen Finger an, damit es sich halten kann. Das Kindchen auf wackeligen Beinen, mit offenem Mund und freudestrahlendem Gesicht hat seine Augen auf sein Ziel gerichtet, um zu jener hinzukommen, die sie ruft, sich in ihre Arme zu werfen und Zärtlichkeiten auszutauschen.

Der Gesichtsausdruck und die liebevoll ausgestreckten Hände der Mutter lassen die einzigartige und wunderbare Verbindung erkennen, die eine gute Familie zusammenhält. Nichts kann die mütterliche Liebe ersetzen, die es dem Kind ermöglicht, in Geborgenheit heranzuwachsen.


Gaetano Chierici (1838-1920) Die ersten Schritte (1876) – Private Collection Odon Wagner Gallery, Toronto, Kanada / The Bridgeman Art Library

Sonntag, 6. März 2016

... dann werden Sie Mutter!


Eine Überzeugungstäterin, d.h. praktizierende Mutter schreibt:
Vor einiger Z

eit sah ich im Fernsehen einen Werbespot, mit dem Männer dazu angeregt werden sollten, Erziehungsurlaub zu nehmen.
Gezeigt wurden ein blitzsauberes Bad, in dem ein Kleinkind brav auf dem Töpfchen hockte und ein fröhliches Mädchen, das vor den Garagen Fußball spielte.
Der Vater wurde dann gefragt: Wäre es nicht schön dabei zu sein?

In den Lesebüchern meiner Großmutter wird die Mutter dargestellt als eine Frau, die entweder am Herd steht und an deren Rock zwei Kinder hängen, oder die nachts am Bett eines fiebernden Kindes sitzt und ihm die Stirn kühlt.
In den Lesebüchern meiner Kinder sitzen Mütter am Balkon und lesen oder spielen mit ihren Kindern oder sie gehen zur Arbeit.
Das Bild vom Muttersein ist also anders geworden. Die Wirklichkeit aber nicht!
Meine Kinder hängen genauso an mir, wenn ich koche, sie kriegen auch Fieber, spucken nachts das Bett voll, zanken sich, dass die Wände wackeln und bringen mich zur Weißglut.
Der realitätsfremde Werbespot für Väter spart diese Details natürlich aus. Das Mutterbild der modernen Lesebücher ebenso.

Wenn Frauen Lust aufs Muttersein gemacht werden soll, hat es dann Sinn, die Wirklichkeit auszusparen?
Zeitschriften und Bücher sind voll von Hinweisen, wie man die leidige Realität geschickt austricksen kann durch „Job-Sharing“ (jeder der Elternteile darf mal ins Büro flüchten), Yoga am Abend oder Selbsterfahrungsgruppen.
Gemeinsam ist all diesen Versuchen, dass die oft harte, nervenaufreibende und frustrierende Wirklichkeit negativ bewertet wird.
Ist sie aber nicht! Meine Wirklichkeit als Mutter ist ein glänzender und gerader Pfad zur Heiligkeit.
Ich habe Möglichkeiten, Hingabe, Gottes- und Nächstenliebe, Gehorsam und Dienst in der Liebe Christi zu leben, wie es mir sonst nur als Missionarin der Nächstenliebe möglich wäre.
Als junge Theologiestudentin hat mich der Satz des hl. Paulus, die Frau werde heilig, indem sie Kinder zur Welt bringe (1 Tim 2~ 15), irritiert; seit ich meine Kinder habe, weiß ich, dass der Apostel schlicht die Wirklichkeit beschrieben hat.
Wie wäre es mit folgendem Slogan:
Sie wollen die Welt verändern? Sie wollen Schwachen und Armen helfen? Sie wollen Unrecht bekämpfen? Sie wollen Gutes tun und ein sinnvolles Leben führen?
Dann werden Sie Mutter!
Anbei: Das Hauptproblem Deutschlands (Europas) ist nicht der Euro, sondern die planmäßige Zerstörung von Ehe und Familie sowie der Krieg gegen die eigene Nachkommenschaft!!!

(FMG-Information 74 August 2002)


Sonntag, 6. Dezember 2015

Wertschätzung der Mutterschaft erhöhen

Wer gegen die Abtreibung ist, sollte nicht nur seine Arbeit auf das Lebensrecht des ungeborenen Kindes fokussieren, sondern zumindest implizit auch die Wertschätzung der Mutterschaft in unserer Gesellschaft zu erhöhen versuchen. Auf diese Weise bekämpft
man die psychologische Kriegsführung der Abtreibungslobby der letzten Jahrzehnte, die in den Frauen tiefe Ängste und Verunsicherungen geschaffen hat. Diese sind erhebliche Hindernisse für eine fröhliche Annahme des Kindes im Mutterleib und für das Eingehen einer festen Ehebeziehung.

 („Der Kampf ums Leben“, Mathias von Gersdorff, DVCK e.V., 2012)

Freitag, 12. Juni 2015

Mehr Schutz für die Frau und Mutter

In der Antike galt die Frau in vielen Kulturen als zweitrangig. Das war nicht nur ungerecht, sondern auch ein Missbrauch der Schutzbedürftigkeit der Frau, insbesondere in der Schwangerschaft und während der Betreuung von Säuglingen und kleinen Kindern.

Die Mutter braucht tatsächlich mehr Schutz in dieser Zeit, für den Mann bedeutet das aber die Verpflichtung, diesen Schutz anzubieten und nicht die Schutzbedürftigkeit auszunutzen. Der Feminismus müsste eigentlich genau diese Wechselbeziehung betonen und mehr Schutz für die Frau und die Mutter fordern.

 („Der Kampf ums Leben“, Mathias von Gersdorff, DVCK e.V., 2012)


Mittwoch, 29. April 2015

Achtung und Hochschätzung der Frau

In der öffentlichen Diskussion wird selten darüber diskutiert, wie willkürlich das moderne Wertesystem ist und zudem die Tatsache ignoriert, dass die Frau von Natur aus Kinder empfangen und Mutter sein kann. Verdienst des Christentums war es, zu betonen, dass gerade diese Tatsache die Würde der Frau begründet. Die Fähigkeit, Gebärerin zu sein, sollte zu ihrer Achtung und Hochschätzung führen. 
(„Der Kampf ums Leben“, Mathias von Gersdorff, DVCK e.V., 2012)

Donnerstag, 20. November 2014

Der Beitrag der Mutter in der Erziehung ist entscheidend

 „Man ist allgemein überzeugt, dass die Frau mehr als der Mann fähig ist, auf die konkrete Person zu achten und dass die Mutterschaft diese Veranlagung noch stärker zur Entfaltung bringt. Der Mann befindet sich - trotz all seiner Teilhabe an der Elternschaft - immer »außerhalb« des Prozesses der Schwangerschaft und der Geburt des Kindes und muss in Vielem von der Mutter seine eigene »Vaterschaft« lernen. Das gehört, so kann man sagen, zum normalen menschlichen Ablauf der Elternschaft, auch in ihrer weiteren Entwicklung nach der Geburt des Kindes, vor allem in der ersten Zeit. Die Erziehung des Kindes sollte, umfassend verstanden, den doppelten Beitrag der Eltern enthalten: den mütterlichen und den väterlichen Beitrag. Doch jener der Mutter ist entscheidend für die Grundlagen einer neuen menschlichen Persönlichkeit“. 

(Johannes Paul II, „Mulieris Dignitatem“, 18)

Dienstag, 18. November 2014

KIND NACH VERGEWALTIGUNG

"Gut, dass du mich bekommen hast, Mama!"

Von HENDRIK PUSCH

KÖLN – Sie liebt ihren Sohn über alles. Monika L. (37) geht mit Marlon (11; Namen geändert) in den Zoo und auf den Spielplatz. Sie hilft bei den Schularbeiten. Alles, was Mutter und Kind so machen. Doch Marlons Vater ist ein Verbrecher, ein Vergewaltiger, der nie geschnappt wurde.

Monika L. mit dem Foto ihres neugeborenen Sohnes. 
Nachdem sie vergewaltigt wurde, 
brachte sie das Kind zur Welt. 
„Ich habe nie an eine Abtreibung gedacht“, sagt sie.
Foto: Udo Gottschalk
Schwanger von einem Vergewaltiger. Ein gesellschaftliches Tabuthema. Doch Monika L. will nicht länger schweigen. „Ich möchte Frauen, die das Gleiche wie ich erlebt haben, Mut machen, zu ihrem Kind zu stehen“, sagt sie.
Rückblende, Oktober 2002: Monika L. wollte abends eine Galerie in Köln besuchen, draußen war es schon dunkel. Vorher wollte sie noch schnell auf die öffentliche Toilette. Und dort geschah es.
Ein Sex-Täter überfiel Monika L., vergewaltigte sie und verschwand. Unter Schock lief die junge Frau nach Hause. Zur Polizei ging sie nicht.
„Ich wollte das alles nur vergessen, habe alles verdrängt.“ Bis heute kann sie sich nur in Bruchstücken an den brutalen Überfall erinnern.
Ein paar Wochen nach dem Verbrechen spürte sie Schmerzen im Unterleib, ging zum Frauenarzt. Ein paar Tests, dann war klar: Monika war schwanger. Sie war zu dieser Zeit Single, der Vater konnte nur der Vergewaltiger sein. Erst jetzt erstattete sie Anzeige. Doch die Ermittler haben den Täter nie gefunden.
Was blieb, war ein Bauch, der immer größer wurde. Eine emotionale Ausnahmesituation. Sollte sie das Kind behalten, das Kind von einem Sex-Täter? „Ich habe nie wirklich an eine Abtreibung gedacht“, sagt Monika L. heute. Auch mehrere Menschen aus ihrem Umfeld hätten sie unterstützt, das Kind zu bekommen. Immer habe sie sich gesagt: „Das Baby kann doch nichts dafür.“
Gleichwohl ging es ihr in der Schwangerschaft sehr schlecht. „Ich war depressiv, konnte mich gar nicht auf das Kind freuen“, erzählt sie dem EXPRESS.
Ihr Sohn kam per Kaiserschnitt zur Welt, vier Wochen zu früh. „Als ich ihn sah, war ich hin und weg, der Kleine war so süß“, sagt sie.
Doch die Erinnerung an die Vergewaltigung kommt immer wieder hoch. „Ich habe Trauma-Therapien gemacht, bin immer noch in psychologischer Behandlung.“ Wenn Monika L. an dunklen Unterführungen vorbeikommt, bekommt sie Panik, Herzrasen. Doch sie will stark sein. Für sich und für ihren Sohn.
Marlon, heute elf, hat erst im vergangenen Jahr die ganze Geschichte erfahren, eine Therapeutin war dabei. Er weinte, sagte dann aber zu seiner Mutter Monika: „Gut, dass du mich bekommen hast, Mama.“

Wer bezahlt den Unterhalt?

2013 wurden 7408 Vergewaltigungen in Deutschland angezeigt. Davon 1850 in NRW. In Köln wurden 198 Fälle gezählt, in Düsseldorf 108 und in Bonn 66.
Doch was, wenn eine Frau schwanger von einem Vergewaltiger wird? Laut § 218a ist dann eine Abtreibung bis zum dritten Monat erlaubt. Es gibt keine Zahlen darüber, wie viele Frauen das betrifft.
Klar ist: Mütter von Kindern eines Vergewaltigers, der nicht gefasst wurde, können Unterhaltsvorschuss beim Jugendamt beantragen. „Der gilt allerdings nur für sechs Jahre“, sagt Familienrechtlerin Sabine Willutzki. Wenn das Kind das zwölfte Lebensjahr erreicht hat, besteht kein Anspruch mehr.
Danach hat die Mutter die Möglichkeit, beim zuständigen Landschaftsverband Opferentschädigung zu beantragen.
Wurde der Vergewaltiger ermittelt, muss er den Unterhalt für das Kind zahlen.

„Man muss das Kind und die Tat trennen“

Schwanger nach einer Vergewaltigung: Das ungeborene Kind werde zu einem ständigen Auslöser für die traumatische Erfahrung, sagt Psychiater Karl Heinz Brisch. „Dazu gehören neben Affekten von Hilflosigkeit, Ohnmacht, Ausgeliefertsein, Scham und pathologischen Schuldgefühlen auch mörderische Wut.“

Trotzdem entscheiden sich nicht wenige vergewaltigte Frauen für das Kind. Diplom-Psychologin Susanne Heynen: „Die Schwangerschaft löst einen Perspektivwechsel aus. In den Vordergrund rückt die Verantwortung, die die Frau durch die Schwangerschaft gegenüber dem Kind annimmt.“
So sieht es auch Familientherapeutin Elke Eyckmanns:„Die Schwierigkeit besteht darin, das Augenmerk komplett auf das Kind zu legen. Im Entscheidungsprozess, ob man abtreibt oder nicht, befinden sich betroffene Frauen meist in einer Phase, in der die Tat noch allgegenwärtig ist. Hier muss der Frau bewusstwerden, dass sie sich für das Kind entscheidet, unabhängig von der Tat und dem Täter.“
Auch für das Kind ist es keine einfache Situation, wenn es erfährt, dass es durch eine Vergewaltigung entstanden ist.
Elke Eyckmanns: „Das Kind muss auch beim Heranwachsen immer wieder damit umgehen, dass ein Teil von ihm nicht gewollt ist. Bei einer liebenden Mutter, die ihre Wut und negativen Gefühle gegenüber dem Vergewaltiger nicht auf ihr Kind projiziert, kann das Akzeptieren der Situation gelingen. Davor muss man großen Respekt haben.“


Quelle:



Freitag, 8. August 2014

Das Christentum erhöhte die Wertschätzung der Frau



Das Christentum hat bereits in der Antike die Wertschätzung der Frau erhöht, weil sie Mutter sein konnte. Gerade diese Eigenschaft machte die Frau zu etwas Besonderem und deshalb brauchte sie einen besonderen Schutz. Die Fähigkeit, Mutter zu werden, wird aber eher als Hindernis für ein „erfülltes Leben“ angesehen. Früher hielt man das Leben einer Frau als „erfüllt“, wenn sie viele Kinder hatte. Heute muss man zumindest Beruf und Familie vereinbaren können. 

(„Der Kampf ums Leben“, Mathias von Gersdorff, DVCK e.V., 2012)


Donnerstag, 19. Juni 2014

Mutterschaft und Vaterschaft ergänzen sich


„Man ist allgemein überzeugt, dass die Frau mehr als der Mann fähig ist, auf die konkrete Person zu achten und dass die Mutterschaft diese Veranlagung noch stärker zur Entfaltung bringt. Der Mann befindet sich - trotz all seiner Teilhabe an der Elternschaft - immer »außerhalb« des Prozesses der Schwangerschaft und der Geburt des Kindes und muss in Vielem von der Mutter seine eigene »Vaterschaft« lernen. Das gehört, so kann man sagen, zum normalen menschlichen Ablauf der Elternschaft, auch in ihrer weiteren Entwicklung nach der Geburt des Kindes, vor allem in der ersten Zeit. Die Erziehung des Kindes sollte, umfassend verstanden, den doppelten Beitrag der Eltern enthalten: den mütterlichen und den väterlichen Beitrag. Doch jener der Mutter ist entscheidend für die Grundlagen einer neuen menschlichen Persönlichkeit“. (Johannes Paul II, „Mulieris Dignitatem“, 18)

Sonntag, 1. Juni 2014

Mutterschaft und das Geheimnis des Lebens

„Die Mutterschaft enthält eine besondere Gemeinschaft mit dem Geheimnis des Lebens, das im Schoß der Frau heranreift: Die Mutter steht staunend vor diesem Geheimnis, und mit einzigartiger Intuition »erfasst« sie, was in ihr vor sich geht. Im Licht des »Anfangs« nimmt die Mutter das Kind, das sie im Schoß trägt, als Person an und liebt es. Diese einmalige Weise des Kontaktes mit dem neuen Menschen, der sich formt, schafft seinerseits eine derartige Einstellung zum Menschen - nicht nur zum eigenen Kind, sondern zum Menschen als solchem -, dass dadurch die ganze Persönlichkeit der Frau tief geprägt wird.“ 

(Johannes Paul II, „Mulieris Dignitatem“, 18)