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Dienstag, 19. Juli 2022

Kinderlachen macht auch Eltern glücklicher

 



Christiane Jurczik

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Paare mit Kindern glücklicher sind als ohne. Auch verheiratete Menschen mit Kindern sind der Studie zufolge insgesamt glücklicher als solche ohne Kinder. Dieses Ergebnis ließ sich jedoch nur bei Elternteilen mit gemeinsamen leiblichen Kindern beobachten. Für Stiefkinder galt dies nicht.

84 Prozent der Eltern sehen hauptsächlich ihren Lebenssinn in und mit ihren Kindern zu leben.

In der vom National Bureau of Economic Research veröffentlichten Studie analysierten Forscher Daten aus Umfragen von mehr als einer Million europäischen Erwachsenen, die zwischen 2009 und 2018 durchgeführt wurden. Die Befragten wurden gebeten, ihre Lebenszufriedenheit auf einer Skala von eins bis vier einzustufen. Der Durchschnitt lag bei 2,93.

Leider ist das in der heutigen Zeit nicht mehr bedingungslos zu verstehen. Eltern mit Kindern sind nur dann glücklicher, wenn sie auch über ein bestimmtes Einkommen verfügen. Ein weiteres Ergebnis war, dass Kinder mit zunehmendem Alter der Eltern immer mehr zur Belastung werden. So waren Eltern unter 45 glücklicher als ältere Eltern.

Auch die Schwierigkeiten, die Kinder mit sich bringen, wenn man die berufliche oder wohnliche Situation berücksichtigt ist nicht außer Acht zu lassen. Nicht selten stehen in den Wohnungsanzeigen: ohne Kinder, oder: maximal 2 Kinder – soll das ein Witz sein? Das nenne ich Diskriminierung! So haben es Eltern in unserer immer kinderfeindlicheren Gesellschaft immer schwerer und der Wunsch nach Familie weicht dem Kriterium der Angst – vor Armut und/oder Arbeitslosigkeit.

Fazit: Ein Hoch auf die Mutigen, die wissen, dass Glück nicht von einem dicken Bankkonto oder erfolgreicher Karriere abhängig ist. Das Glück das Kinder bedeuten ist von anderer Natur – ich würde sagen, es ist von Gott gegeben. Schlecht zu beschreiben weil eben diese Gefühle so überwältigend und Einzigartig sind, dass sie in keinem Duden Platz haben. Sie passen in kein Buch oder in eine Statistik. Sie werden mit der Geburt in die Herzen der Eltern getragen.

Wer also wirklich eine Antwort auf die Lebenszufriedenheit mit Kindern wissen möchte, sollte in einem Altenheim nachfragen. Wer glaubt, dass Kinder nicht glücklich machen, sollte die Bewohner fragen, die dort ohne Nachkommen sterben werden. Und die niemals Besuch bekommen. Wer glaubt, dass dort die Mehrheit sagen würde: Ich hätte ein besseres Leben ohne Kinder gehabt?

„Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden“. Carl Hilty (1833-1909).

 

Quelle: https://aktion-sos-leben.blogspot.com/  am 28.4.22


Freitag, 4. Februar 2022

Ein Erschrecken geht über unser Land...


                                                                         Von Walter Schrader

Was passiert, wenn man den wichtigsten Satz unseres Grundgesetzes, die Präambel: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen (...) hat sich das deutsche Volk (...) dieses Grundgesetz gegeben“– ignoriert und dafür meint: „Ich-selbst-bestimme“? Dann kommt es zu dem am 26.02.2020 gefällten Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Sterbehilfe, wo es heißt:  „Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (...)umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu neh-men und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen.“

... Und es kommt zu jährlichen vorgeburtlichen Kindestötungen in der Größenordnung der Einwohner einer Stadt wie Kaiserslautern (rund 100 000)....

Und es kommt zu einem „Ampel“-Koalitionsvertrag „Mehr Fortschritt wagen – Bündnis für Freiheit,Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“, dem größten Angriff auf Gott und seine guten Ordnungen. Dazu Näheres:

„Reproduktive Selbstbestimmung“, Seite 116: „Wir stärken das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Wir stellen Versorgungssicherheit her. Schwangerschaftsabbrüche sollen Teil ärztlicher Aus- und Weiterbildung sein. Die Möglichkeit zu kostenfreien Schwangerschaftsabbrüchen gehören zu einer verlässlichen Gesundheitsversorgung. Sogenannte   Gehsteigbelästigungen   von  Abtreibungsgegnerinnen und Abtreibungsgegnern setzen wir wirksame gesetzliche Maßnahmen entgegen. Wir stellen die flächendeckende Versorgung mit Beratungseinrichtungen sicher. Schwangerschaftskonfliktberatung wird auch künftig online möglich sein. Ärztinnen und Ärzte sollen öffentlich Informationen über Schwangerschaftsabbruch bereitstellen können, ohne eine Strafverfolgung befürchten zu müssen. Daher streichen wir den Paragraf 219a StGB“.

Das heißt: Tötung Ungeborener soll zur Gesundheitsversorgung gehören, kostenfrei und verlässlich. Ungeheuerlich! Mit der Streichung des § 219a soll die Tötung vorgeburtlicher Kinder als ganz normale gesundheitliche Dienstleistung angeboten werden dürfen. Justizminister Buschmann, FDP, drängt übrigens auf schnelle Umsetzung! Die online-„Pseudoberatung“ (Corona machte es möglich!) – soll weitergeführt werden. Nebenbei: Die Abtreibungseinrichtung „Balance“ in Berlin brüstet sich mit dem „medikamentösen Schwangerschaftsabbruch zu Hause“ in „telemedizinischer Begleitung.“ – Dagegen sollen Mahn- und Gebetswachen, Hilfsangebote, um Schwangere in Nähe der Abtreibungseinrichtungen vor der Tötung ihres Kindes zu bewahren – verboten werden.

„Wir stellen klar, dass Embryonenspenden im Vorkernstadium legal sind und lassen den Single Embryonentransfer zu“. Beides verbietet aus guten Gründen bisher das Embryonenschutzgesetz. „Wir setzen eine Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin ein, die Regulierungen für den Schwangerschaftsabbruch außerhalb des StGB sowie Möglichkeiten zur Legalisierung der Eizellspende und der altruistischen Leihmutterschaft prüfen wird“. Das Ziel hier ist offensichtlich: Endgültige Legalisierung der Kindestötung im Mutterleib! Einerseits also Kinder im Mutterleib töten, andererseits Kinder „machen“ mittels Single-Embryonentransfer, Leihmutterschaft, Embryonen-, Eizell- und Samenspende (s. auch nachfolgend).„

Familienrecht“, Seite 101f.: „Wir werden das Familienrecht modernisieren. (...) Wir werden das Institut für Verantwortungsgemeinschaft einführen und damit jenseits von Liebesbeziehungen oder der Ehe zwei oder mehreren volljährigen Personen ermöglichen, rechtlich Verantwortung zu übernehmen. Wenn ein Kind in die Ehe zweier Frauen geboren wird, sind automatisch beide rechtlich Mütter des Kindes. (...) Das Samenspenderegister wollen wir auch für bisherige Fälle, private Samenspenden und Embryonenspenden, öffnen. Die normale Familie „Mutter, Vater, Kind“ soll damit – nachhaltig - weiter untergraben werden!„

Queeres Leben“, Seite 119: „Wir werden das ‚Transsexuellengesetz’ abschaffen und durch ein ‚Selbstbestimmungsgesetz’ ersetzen. Dazu gehören ein Verfahren beim Standesamt, das Änderungen des Geschlechtseintrags im Personenstand grundsätzlich per Selbstauskunft möglich macht.“ Geschlechtsumwandlungen, bereits jetzt grassierend, will man also noch weiter erleichtern und als ganz normal hinstellen.

Und schließlich noch zur „Entscheidung Sterbehilfe“, Seite 113:  „Wir begrüßen, wenn durch zeitnahe fraktionsübergreifende Anträge das Thema Sterbehilfe einer Entscheidung zugeführt wird.“ Mehr nicht dazu...

Und die Kirchen schweigen weitgehend zu allem, auch die überwiegende Mehrheit der Politiker der „C“-Parteien.

Ein großes Erschrecken über die Omikron-Virus-Variante geht durch unser Land. Wenn doch ein noch größeres Erschrecken über uns käme zu den gottes- und menschenwidrigen Vorhaben der neuen Regierung! Gebet und Buße, meine ich, sind notwendiger als „Boostern“!

Dezember 2021

Quelle: KALEB-Rundbrief 1/2022

Albrecht Weißbach
Geschäftsführer KALEB e.V.
Kooperative Arbeit Leben Ehrfürchtig Bewahren
Augustusburger Str. 121
09126 Chemnitz
Tel. 0371-23480158

Sonntag, 25. Februar 2018

Papst Benedikt XVI. fordert die Achtung des Lebens in allen seinen Phasen



Die Achtung des Lebens in all seinen Phasen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod – und die daraus folgende Ablehnung von Abtreibung, Euthanasie und jeglicher Form von Eugenik – ist eine Verpflichtung, die verwoben ist mit der Achtung der Ehe als einer unauflöslichen Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau und folglich als Fundament für die Gemeinschaft des Familienlebens. Die „auf die Ehe gegründete und für das Leben offene“ Familie (Ansprache an die Repräsentanten des öffentlichen Lebens, Mailand, 2. Juni 2012) ist der Ort, wo der Mensch das Teilen, die Achtung und die unentgeltliche Liebe erlebt und zugleich die Solidarität erfährt, die er braucht, sei es als Kind, als kranker oder alter Mensch. Die Familie ist darüber hinaus der wichtigste und entscheidende Ort für die Erziehung der Person, dank der Eltern, die sich in den Dienst ihrer Kinder stellen, um das Beste aus ihnen hervorzuholen (e-ducere), das in ihnen steckt. So ist die Familie, die Grundzelle der Gesellschaft, die Wurzel, die nicht nur den einzelnen nährt, sondern auch die Fundamente des sozialen Zusammenlebens. Richtigerweise hat der sel. Johannes Paul II. zu den Menschenrechten das Recht gezählt, „in einer geeinten Familie und in einem sittlichen Milieu zu leben, das für die Entwicklung und Entfaltung der […] Persönlichkeit [des Kindes] geeignet ist“ (Enzyklika Centesimus annus, 47).

Castel Gandolfo, Schweizersaal, Samstag, 22. September 2012



Donnerstag, 25. Januar 2018

Situation in der Gesellschaft Ehe und Familie


Unsere Verfassung hat aus gutem Grund Ehe und Familie „unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ gestellt. Aber leider haben unsere Parteien
diesen Grundsatz immer weiter aufgeweicht. Sie haben diejenigen, die sich dafür einsetzen, allein gelassen und reden uns ständig ein, dass die traditionellen Familien nicht mehr ohne gleichwertige Alternativen sind. Woher nimmt eigentlich der Staat das Recht, unsere Kinder zu erziehen und zu behaupten, er könne es besser als die Eltern zu Hause? Wir wehren uns dagegen, dass Erziehung durch die Eltern öffentlich diffamiert wird. Für uns hat das Wohl des Kindes absoluten Vorrang und nicht die Rolle der Mutter als Produktionsfaktor im Arbeitsprozess der Wirtschaft.

Wir erheben unsere Stimme, wenn die sog. politische Elite vorrangig über das Lebensglück und die Versorgungsansprüche von Patchwork-Familien sowie die rechtliche Gleichstellung von homosexuellen Paaren, einschließlich des Rechts auf Adoption von Kindern, diskutiert und dabei für Fragen der herkömmlichen Familien kein Interesse mehr zeigt. Und ich finde es erschütternd, wenn sich ausgerechnet Abgeordnete der CDU dabei hervortun und die CDU-Familien-Ministerin solche Vorstöße unterstützt und sie uns auch noch als „konservative Werte“ verkauft.

„Wir müssen für die Wahrheit kämpfen“, Prof. Dr. Werner Münch, Ministerpräsident a. D., Vortrag auf dem 12. Kongress „Freude am Glauben“ 2012, in Der Fels, November 2012, Eichendorfer Str. 17, D-86916 Kaufering. Redaktion: Hubert.Gindert@der–fels.de
Bild: R. Gindert

Donnerstag, 23. Juni 2016

Antichristliche Abtreibungslobby


Der Frau wird heutzutage permanent eingeimpft, sie müsse unabhängig und nach mondänen Kriterien selbstverwirklicht sein. Eigentlich ist die moderne Frau hin- und hergerissen zwischen dem, was sie instinktiv spürt, was sie ist, und dem, was man ihr ständig vorgaukelt, sein zu müssen.


Inmitten dieser Lebenslage flüstert die Abtreibungslobby der Frau ein, Christen und Lebensrechtler würden ihre Existenzberechtigung bezweifeln, wenn sie nicht nach den biblischen Vorgaben leben würde: „Die Vorstellung von Ehe und Familie als Zentrum christlicher Werte und der ,göttliche Auftrag der Vermehrung‘ entstammen ihrer Bibelauslegung und den Absolutheitsanspruch des eigenen Glaubens. In dem daraus resultierenden Weltbild wird jede Abweichung von der christlichen Norm als Sünde begriffen und ,Sündern‘ die Existenzberechtigung abgesprochen.“ 

Offensichtlich will man hiermit das Christentum diskreditieren und somit jegliche Möglichkeit zunichtemachen, dass eine Frau im Christentum Orientierung findet.

(„Der Kampf ums Leben“, Mathias von Gersdorff, DVCK e.V., 2012)

Dienstag, 5. April 2016

Die ersten Schritte


Die ersten Schritte

Zu sehen ist ein ärmlicher Raum in einem italienischen Haus. Der Verputz an den Wänden blättert ab, der Besen lehnt an einem brüchigen Sessel, ein Ölpapier ersetzt eine Fensterscheibe und der Steinboden hat tiefe Fugen.

Die Mutter, die auf einer Truhe unter dem Fenster sitzt, streckt ihrem Kind, das versucht, die ersten Schritte zu tun, die Hand entgegen. Die ältere Schwester bietet dem kleinen Mädchen einen Finger an, damit es sich halten kann. Das Kindchen auf wackeligen Beinen, mit offenem Mund und freudestrahlendem Gesicht hat seine Augen auf sein Ziel gerichtet, um zu jener hinzukommen, die sie ruft, sich in ihre Arme zu werfen und Zärtlichkeiten auszutauschen.

Der Gesichtsausdruck und die liebevoll ausgestreckten Hände der Mutter lassen die einzigartige und wunderbare Verbindung erkennen, die eine gute Familie zusammenhält. Nichts kann die mütterliche Liebe ersetzen, die es dem Kind ermöglicht, in Geborgenheit heranzuwachsen.


Gaetano Chierici (1838-1920) Die ersten Schritte (1876) – Private Collection Odon Wagner Gallery, Toronto, Kanada / The Bridgeman Art Library

Sonntag, 6. März 2016

... dann werden Sie Mutter!


Eine Überzeugungstäterin, d.h. praktizierende Mutter schreibt:
Vor einiger Z

eit sah ich im Fernsehen einen Werbespot, mit dem Männer dazu angeregt werden sollten, Erziehungsurlaub zu nehmen.
Gezeigt wurden ein blitzsauberes Bad, in dem ein Kleinkind brav auf dem Töpfchen hockte und ein fröhliches Mädchen, das vor den Garagen Fußball spielte.
Der Vater wurde dann gefragt: Wäre es nicht schön dabei zu sein?

In den Lesebüchern meiner Großmutter wird die Mutter dargestellt als eine Frau, die entweder am Herd steht und an deren Rock zwei Kinder hängen, oder die nachts am Bett eines fiebernden Kindes sitzt und ihm die Stirn kühlt.
In den Lesebüchern meiner Kinder sitzen Mütter am Balkon und lesen oder spielen mit ihren Kindern oder sie gehen zur Arbeit.
Das Bild vom Muttersein ist also anders geworden. Die Wirklichkeit aber nicht!
Meine Kinder hängen genauso an mir, wenn ich koche, sie kriegen auch Fieber, spucken nachts das Bett voll, zanken sich, dass die Wände wackeln und bringen mich zur Weißglut.
Der realitätsfremde Werbespot für Väter spart diese Details natürlich aus. Das Mutterbild der modernen Lesebücher ebenso.

Wenn Frauen Lust aufs Muttersein gemacht werden soll, hat es dann Sinn, die Wirklichkeit auszusparen?
Zeitschriften und Bücher sind voll von Hinweisen, wie man die leidige Realität geschickt austricksen kann durch „Job-Sharing“ (jeder der Elternteile darf mal ins Büro flüchten), Yoga am Abend oder Selbsterfahrungsgruppen.
Gemeinsam ist all diesen Versuchen, dass die oft harte, nervenaufreibende und frustrierende Wirklichkeit negativ bewertet wird.
Ist sie aber nicht! Meine Wirklichkeit als Mutter ist ein glänzender und gerader Pfad zur Heiligkeit.
Ich habe Möglichkeiten, Hingabe, Gottes- und Nächstenliebe, Gehorsam und Dienst in der Liebe Christi zu leben, wie es mir sonst nur als Missionarin der Nächstenliebe möglich wäre.
Als junge Theologiestudentin hat mich der Satz des hl. Paulus, die Frau werde heilig, indem sie Kinder zur Welt bringe (1 Tim 2~ 15), irritiert; seit ich meine Kinder habe, weiß ich, dass der Apostel schlicht die Wirklichkeit beschrieben hat.
Wie wäre es mit folgendem Slogan:
Sie wollen die Welt verändern? Sie wollen Schwachen und Armen helfen? Sie wollen Unrecht bekämpfen? Sie wollen Gutes tun und ein sinnvolles Leben führen?
Dann werden Sie Mutter!
Anbei: Das Hauptproblem Deutschlands (Europas) ist nicht der Euro, sondern die planmäßige Zerstörung von Ehe und Familie sowie der Krieg gegen die eigene Nachkommenschaft!!!

(FMG-Information 74 August 2002)


Mittwoch, 11. März 2015

Das Baby wird schlafen gelegt


Das Baby wird schlafen gelegt - 1880
Johann Georg Meyer von Bremen (1813-1886)

Eine junge Mutter legt ihr Kind in den Korbwagen, nachdem sie es gestillt hat. Es ist schon eingeschlafen. Sie zieht es behutsam aus, um es nicht aufzuwecken.
Das Zimmer ist ärmlich, die Wände sind leer, eine erloschene Kerze steht in einem Leuchter auf einem Buch. Der Stoff, der den Korbwagen bedeckt, ist zerlumpt, aber die Kissen sind weich, die Bettwäsche ist sauber.
Die Physiognomie und die ganze Haltung der Mutter strahlt Liebe, Zärtlichkeit und Hingabe aus. Nichts kann die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind ersetzen. Eine unverdiente, selbstlose Liebe, die gibt und sich opfert, die behütet, pflegt, ernährt, die ein neues Menschenkind wachsen und aufblühen lässt. Eine mütterliche Liebe, die vollkommen ist, aber niemals durch jene des Vaters ersetzt werden kann. Ein Abbild der Liebe, mit der sich unser Gott jedem von uns zuwendet.

Wie ist es möglich, dass manche glauben, eine Beziehung gegen die Natur könnte diese echte Mutterliebe ersetzen? 

Donnerstag, 22. Januar 2015

Der Mensch zerstört sich immer wieder selbst – auch heute


Allen tragischen Entwicklungen der Geschichte geht eine Philosophie voraus, die die Menschen auf diese neue Entwicklung einstimmt und sie langsam und fast unbemerkt in dieses Unheil führt und sie dafür gefügig macht. Manchmal sind es nur neue Wortschöpfungen, die der Ideologie vorausgestellt werden. Aus dem Wort "Emanzipation" entwuchs der Ruf: "Mein Bauch gehört mir" und daraus eine Grundhaltung, die der straflosen Tötung von ungeborenen Menschen den Weg öffnete. Der Krieg gegen Millionen wehrlose, ungeborene Kinder wurde damit eingeleitet. Das Leid vieler Mütter, das Zerbrechen von Familien und vieles mehr sind die Folgen. Aber noch immer sitzt diese falsche Ideologie, die sich über das Gebot "Du sollst nicht töten" rigoros hinwegsetzt, in vielen Köpfen der Menschen und Politiker, aber auch in den Köpfen vieler Christen.

(Quelle: „Pfadfinder Mariens“ Nr. 123, 1. Quartal 2013?

Donnerstag, 20. November 2014

Der Beitrag der Mutter in der Erziehung ist entscheidend

 „Man ist allgemein überzeugt, dass die Frau mehr als der Mann fähig ist, auf die konkrete Person zu achten und dass die Mutterschaft diese Veranlagung noch stärker zur Entfaltung bringt. Der Mann befindet sich - trotz all seiner Teilhabe an der Elternschaft - immer »außerhalb« des Prozesses der Schwangerschaft und der Geburt des Kindes und muss in Vielem von der Mutter seine eigene »Vaterschaft« lernen. Das gehört, so kann man sagen, zum normalen menschlichen Ablauf der Elternschaft, auch in ihrer weiteren Entwicklung nach der Geburt des Kindes, vor allem in der ersten Zeit. Die Erziehung des Kindes sollte, umfassend verstanden, den doppelten Beitrag der Eltern enthalten: den mütterlichen und den väterlichen Beitrag. Doch jener der Mutter ist entscheidend für die Grundlagen einer neuen menschlichen Persönlichkeit“. 

(Johannes Paul II, „Mulieris Dignitatem“, 18)

Freitag, 8. August 2014

Das Christentum erhöhte die Wertschätzung der Frau



Das Christentum hat bereits in der Antike die Wertschätzung der Frau erhöht, weil sie Mutter sein konnte. Gerade diese Eigenschaft machte die Frau zu etwas Besonderem und deshalb brauchte sie einen besonderen Schutz. Die Fähigkeit, Mutter zu werden, wird aber eher als Hindernis für ein „erfülltes Leben“ angesehen. Früher hielt man das Leben einer Frau als „erfüllt“, wenn sie viele Kinder hatte. Heute muss man zumindest Beruf und Familie vereinbaren können. 

(„Der Kampf ums Leben“, Mathias von Gersdorff, DVCK e.V., 2012)