Montag, 10. November 2014

Beten, Handeln und Warten


Immer raffinierter und anonymer werden die Methoden der Vernichtung ungeborener Kinder. Das Pestizid Mifegyne eliminiert Kinder in grausamer Weise, ohne dass dies jemand mitkriegt, in aller Anonymität und Stille — es bleibe keine Reste von ihnen übrig, ihr Tod ist komplett, auch in der Erinnerung.

Das ist die Mentalität der Abtreibungsgesellschaft, in der wir leben. Doch in ihr gibt es auch die Stimme derjenigen, die sich nicht öffentlich töten lassen, sondern ihre Stimme erheben, um zu sagen: Ihr tötet unschuldige Menschen!

Diese Auseinandersetzung, der Kampf für das Leben in der heutigen Abtreibungsgesellschaft, wird vor den Augen Gottes ausgetragen. Seine Entscheidung, wen oder was Er am Ende gewinnen lässt, steht schon fest: Das Leben. Die Lebensrechtler sind zwar Protagonisten dieses Kampfes, aber nicht die Regisseure. Wie der Sieg schließlich kommen wird, wie sich die Kultur des Lebens gegenüber der „Un-Kultur des Todes“ durchsetzen wird, wissen wir nicht und dies liegt letztendlich nicht in unseren Händen. In unseren Händen liegen bloß das Beten, der aktive Einsatz für das Leben und das geduldige Warten auf den Sieg des Guten über das Böse und auf die Rettung der Ungeborenen. 

(„Der Kampf ums Leben“, Mathias von Gersdorff, DVCK e.V., 2012)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen